Read Verliere mich. Nicht. by Laura Kneidl Online

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Sie fürchtet sich vor der Liebe. Doch noch mehr fürchtet sie, ihn zu verlieren ...Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage' dunkle Vergangenheit sie eingeholt – und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. JederSie fürchtet sich vor der Liebe. Doch noch mehr fürchtet sie, ihn zu verlieren ...Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage' dunkle Vergangenheit sie eingeholt – und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Doch wie soll es für sie beide eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?Sage und Luca – DIE große Liebesgeschichte des Winters!...

Title : Verliere mich. Nicht.
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ISBN : 9783736305496
Format Type : Paperback
Number of Pages : 469 Pages
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Verliere mich. Nicht. Reviews

  • Anniebananie
    2018-09-11 14:28

    Mit "nur" 4 Sternen bewerte ich das Buch ja gemäß Goodreads unterdurchschnittlich. Aber mehr war nicht drin, sorry, dafür ging mir Sage - Ängste hin oder her - die erste Hälfte des Buches einfach viel zu sehr auf den Keks. Auch Luca fand ich am Anfang doch eher doof, sein Verhalten etwas kindisch. Dennoch hat sich das Buch wieder super schnell lesen lassen und war ein absoluter Pageturner und die finale Charakterentwicklung hat mir dann doch echt gut gefallen. Das Thema des Romans finde ich - wie schon bei Band 1 - mal erfrischend anders und ehrlich erzählt, vor alle, wie damit umgegangen wird. Die meiste Zeit konnte ich mich auch sehr gut in Sages Lage versetzen (mal vom Anfang abgesehen) und an ein oder zwei stellen musste ich auch tatsächlich ein paar Tränchen verdrücken, während andere Passagen mich zum lachen oder schmunzeln gebracht haben.Fazit: alles in allem eine tolle Dilogie, die ihren Hype wert ist, auch wenn sie in meinen Augen nicht perfekt ist.

  • justmiaslife
    2018-09-17 08:25

    FERTIG!!! Sowohl mit dem Buch als auch mit meinen Nerven.Allein das ich dieses Buch in so kurzer Zeit einfach nur verschlungen habe, sagt schon mehr aus als 1000 Worte 💁‍♀️Lest es bitte einfach alle, denn diese Dilogie ist die beste New Adult Reihe, die ich je gelesen hab! 😍❤️

  • Denise Bücherwunderland
    2018-09-24 14:10

    All diese Gefühle 😱.Vorneweg Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie sehr ich mich auf dieses Buch gefreut habe! Und wie merkwürdig mich die Leute angesehen haben, als ich freudestrahlend in den Buchladen gegangen bin 😂.Meine Erwartungen an dieses Buch waren also sehr, sehr, sehr hoch! Vor allem, da mir vorher noch erzählt wurde, wie toll das Buch ist 😊. Meine Meinung Wow, wow, wow 😁. Das Buch geht direkt nach dem Ende von Band 1 los (böser Cliffhanger übrigens 😅) und ich werde jetzt hier nicht weiter darauf eingehen, da ich euch nicht spoilern möchte. Sage macht wirklich eine außergewöhnliche Entwicklung durch, wenn man bedenkt wie ängstlich sie noch im ersten Band war. Ja, es fällt ihr nach wie vor nicht leicht unter Leute zu gehen, aber sie gibt nicht auf und lässt sich nicht unterkriegen! Trotzdem hätte ich sie zwischendurch gerne mal geschüttelt 😅, da ich ihre Handlungen nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Allerdings gab es auch andere Situationen in denen ich sie echt gefeiert habe. Es war toll zu beobachten wie sie sich für ihre Freunde einsetzt 😁. Luca... Er hat mich am Anfang echt wütend gemacht 😲 und obwohl ich vorgewarnt wurde, dass ich ihn an manchen Stellen vielleicht nicht mögen werde, war ich trotzdem ein wenig schockiert. Irgendwie war der süße Luca zeitweise einfach verschwunden. Nach und nach habe ich ihn aber wieder mehr in mein Herz geschlossen! An sich ist er einfach perfekt! Allein schon wie er über Bücher redet 😍🤤🤓. Er lässt nicht viele Menschen an sich ran, aber wenn er sie mal in sein Herz geschlossen hat, kann man sich kaum einen besseren und loyaleren Freund als ihn vorstellen. Auch die Nebencharaktere finde ich einfach toll! Auch wenn viele nicht ganz so oft erwähnt werden, sind sie einem doch sympathisch. Ich persönlich hoffe ja, dass es auch noch ein paar Bücher zu den anderen Charakteren gibt 🤤. Die Handlung hat mich absolut in ihren Bann gezogen und das obwohl ich durch die Arbeit sehr müde war! Es ist mir schwer gefallen das Buch überhaupt aus der Hand zu, denn ich musste einfach wissen wie es ausgeht. Im Nachhinein würde ich sagen, dass am Anfang nicht sehr viel passiert, aber das stört überhaupt nicht bzw. ist es mir beim Lesen gar nicht aufgefallen. Vielleicht ist am Schluss dann auch einfach so viel passiert? 🤔 Ist ja auch egal... Bisher habe ich erst zwei Bücher von Laura Kneidl gelesen, aber eins kann ich wirklich sagen: Sie kann richtig toll schreiben! Klar, es gibt viele, die schreiben können, aber nicht alle können die Emotionen ihrer Charaktere so gut rüberbringen. Ich konnte richtig mit Sage und ihrer Angststörung mitfühlen, habe mit ihr mitgefiebert und hatte auch Tränen in den Augen.Insgesamt war das Buch also wieder absolut perfekt 😍🤓. Ich glaube mir hat Band 1 ein kleines bisschen besser gefallen, aber das kann ich jetzt nicht mit Sicherheit sagen 🤷🏻‍♀️FazitAbsolut genial! Ich brauche mehr davon 😍🤤

  • bookspumpkin
    2018-08-26 14:18

    4,5*

  • Julia
    2018-08-29 15:19

    Für mich kommt Verliere mich. Nicht. leider nicht ganz an den ersten Teil heran. Ich verstehe sowohl Sage, als auch Luca, aber ihr Verhalten am Anfang ging mir auch wieder etwas auf die Nerven, besonders Lucas. Es passt nicht zu der Person, als die man ihn kennt. Ich liebe das Buch dennoch, habe gelacht, geweint und zwei Nächte lang kaum geschlafen, weil ich es nicht mehr weg legen konnte und Sage wird für immer eine kleine Nische in meinem Herzen haben ♥

  • Krissysch
    2018-09-03 12:26

    Ein gelungener Abschluss dieser Dilogie.Ein Stern Abzug, weil der zweite Band für mich ein klein wenig schwächer war als Band 1. Die Geschichte war durchweg spannend und gut geschrieben, aber gerade am Ende waren es mir doch zu viele Happy Ends, zu viel Friede-Freude-Eierkuchen-Momente und einige Dinge zu unrealistisch. Ein schönes Ende ist ja top, aber hier war es mir zu übertrieben und zu viel. Trotzdem schöne Story und eine rundum gelungene Reihe!

  • buecher_bewertungen1
    2018-09-03 13:27

    Unglaublich! Diese Geschichte bricht mir einfach das Herz! Hätte stundenlang weiterlesen können 🖤Kathas MeinungErst gestern habe ich den ersten Band "Berühre mich. Nicht." beendet und dann auch gleich mit dem zweiten Band angefangen. Gott sei Dank hatte ich ihn schon zuhause, sonst wäre ich ausgerastet nach diesem Ende! Wirklich! Und was soll ich sagen? Ich liebe diese Geschichte! Ernsthaft! Denn ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen und hab es regelrecht verschlungen. Immer wieder habe ich mir gestern Abend gesagt, ach nur noch ein Kapitel, tja und am Ende war es dann 2 Uhr nachts! Soweit ich mich erinnern kann, ging es mir bisher nur dreimal so: bei der Biss-Reihe, der Shades of Grey-Reihe und Den Mund voll ungesagter Dinge! Und jetzt eben diese Reihe. Und ich muss bei meiner Rezi echt aufpassen, dass ich nicht spoiler, deswegen will ich eigentlich nicht so wirklich auf die Geschichte eingehen.Den Schreibstil fand ich auch hier wieder sehr angenehm zu lesen, er ist sehr jugendlich aber doch auch irgendwie erwachsen. Auf jeden Fall fühlt man sich gleich so, als wäre man mittendrin und so habe ich mit Sage mitgefühlt, die aufgrund ihrer Vergangenheit viel mit sich zu kämpfen hat. Auch wenn sie langsam, bedingt auch durch ihre Therapie, ihre Angstzustände in Griff bekommt, leidet sie nach wie vor unter ihrer Vergangenheit. Doch die Tatsache, dass Alan sie immer wieder kontaktiert und sie bedrängt, macht es ihr nicht einfacher das alles zu verarbeiten. Erst recht nicht nach der Geschichte an Weihnachten, als sie sich total überstürzt von Alan getrennt hat. Ihr macht die Trennung sehr zu schaffen, auch wenn sie es sich nicht anmerken lassen will, doch sie ist nach wie vor der festen Überzeugung das richtige getan zu haben. Jedenfalls für Luca, denn ihrer Meinung nach hat er etwas Besseres verdient als sie. Würde sie sich auf ihn richtig einlassen, müsste sie ihm die Wahrheit über sich sagen, und dazu war sie auf keinen Fall bereit. April ist nach wie vor ein ganz wunderbarer Charakter, den ich von Anfang an sehr gemocht habe. Man merkt, dass sie ein herzensguter Mensch ist und obwohl sie mit Sicherheit Geld wie Heu hat, lässt sie es genauso wenig raushängen wie Luca. April liegt sehr viel an der Freundschaft zu Sage und obwohl sie Sage von Anfang an gewarnt hat, eine Beziehung mit ihrem Bruder Luca einzugehen, steht sie immer noch fest zu ihr. Auch April weiß nichts von Sages Vergangenheit, auch wenn sie natürlich an ihrem Verhalten merkt, dass etwas nicht in Ordnung ist. Luca, achja Luca! Für mich einfach mein Held, ich würde mich sofort in ihn verlieben wäre ich nicht schon verheiratet. Ne, ganz im Ernst, ich finde ihn einfach wunderbar. Er hat auch seine Fehler, mit Sicherheit, aber trotz allem was passiert ist, liebt er Sage immer noch so sehr. Er liebt sie so sehr, dass man seine Liebe und sein Verlangen nach ihr wortwörtlich beim Lesen spürt. Am Anfang lässt er sich nicht anmerken, dass er sehr unter der Trennung leidet, unter anderem auch, weil er eine andere Frau auf die Silvesterparty mitbringt wo auch Sage ist. Aber schnell wird klar, dass er sie mehr vermisst als er zugibt. Doch werden sich beide wieder annähern und haben sie eine gemeinsame Zukunft, wenn sich Sage ihm gegenüber nicht öffnen kann und über ihre Vergangenheit sprechen kann? Wird ihr Stiefvater Alan, der gute Polizist von nebenan, vielleicht doch endlich als Kinderschänder entlarvt oder hat Sage alles verloren was sie liebte?Leute, lest die Reihe :)Mich hat diese Geschichte sehr mitgerissen, ich habe mit allen Charakteren, in erster Linie natürlich mit Sage aber auch mit Luca mitgefühlt und mitgefiebert. Nicht umsonst habe ich das Buch innerhalb eines Tages regelrecht verschlungen.Noch nie, wirklich noch nie hatte ich das Bedürfnis ein Buch oder gar eine Reihe nochmal zu lesen, bis jetzt! Denn diese Reihe würde ich sofort nochmal lesen.Deswegen ganz klar 5 von 5 Sternen!

  • Alexa
    2018-08-28 08:07

    Ich habe gefühlt so unglaublich lange auf das Buch gewartet, wie noch nie zuvor auf eines. Danke an Katharina, dass du mir das LETZTE Buch in der Filiale gefunden hast :D & danke an Raphael, dass du es mir überlassen hast! Nach dem ich den 1. Band unglaublich gut fand & sehr schnell durch hatte (so schnell wie noch nie ein Buch zuvor), war ich ziemlich gehyped auf den 2. Band. Anfangs dachte ich, dass es nicht so gut werden würde & ich hätte Sage und Luca einfach nur gegen die Wand klatschen können. ABER es hat mich nicht enttäuscht! Ich war wieder komplett gefesselt. Ich mochte die Story, den Schreibstil noch mehr und Luca liebe ich über alles. <3Im Vergleich fand ich den 1. Teil noch einen Ticken besser, was aber auch daran liegen kann, dass es mein erster New Adult Roman war (und mich für das Genre komplett begeistert hat). Ich bin echt traurig, dass die Geschichte schon wieder vorbei ist, aber das Cover sieht auch unglaublich gut neben dem anderen im Regal aus!!!

  • lebe.liebe.lese [Tina]
    2018-09-15 08:07

    Puuuh. Zwischendurch ging mir gar die Puste aus. Aber letztlich hat sich die Story doch noch gefangen..

  • Tanja Voosen
    2018-08-29 08:19

    Tolle Reihe <3

  • Valentina
    2018-08-28 15:19

    Die Geschichte um Sage und Luca ist eine Achterbahn der Gefühle. Den zweiten Band habe ich regelrecht verschlungen und bin sehr zufrieden, wie es ausgegangen ist. Große Leseempfehlung!!

  • Leah City of Words and Pages
    2018-09-24 13:26

    Rezension folgt auf meinem Blog 📚.Ein schönes Ende, mit dem man absolut zufrieden sein kann! Zwischenzeitlich habe ich innerlich wirklich Anfälle bekommen, weil ich mir ein Happy End so sehr gewünscht habe und Sage am liebsten einmal richtig durchgeschüttelt hätte, damit sie endlich den Mund aufmacht ....Der Schreibstil war wie bei Teil eins echt super flüssig und lässt sich wunderbar lesen 🤗.

  • Ivy
    2018-09-13 16:26

    2.5 Sterne!!!VON VORFREUDE, ÜBER ENTTÄUSCHUNG BISHIN ZU GROSSEN GEFÜHLENNachdem mich der erste Teil dieser New Adult Diologie nicht nur begeistern, sondern auch absolut überzeugen konnte, konnte ich den Erscheinungstermin von Verliere mich. Nicht. kaum noch erwarten. Mit dem ersten Teil hat Laura Kneidl mir gezeigt, dass New Adult nicht immer oberflächlich, sexistisch und antifeministisch sein muss. Auch in diesem Genre existieren Bücher mit Tiefgang, mit emotional sehr starken Handlungen und gut durchdachten, ausgearbeiteten und vor allen Dingen realitätsnahen Charakteren. Nicht nur hat es mir ihr wunderbarer Schreibstil unglaublich leicht gemacht, in der Geschichte zu versinken, sondern hat sie bewiesen, dass sie die unausgesprochenen Regeln des New Adults Genre durchbrechen möchte, um das doch mit recht vielen Vorurteilen behaftete Genre in ein besseres Licht zu rücken.Die Vorfreude war groß, doch auch die Angst davor enttäuscht zu werden, denn kann man einem solch hervorragenden ersten Teil überhaupt gerecht werden? Ob Laura Kneidl mich auch mit dem zweiten und finalen Teil dieser Dilogie überzeugen konnte, könnt ihr nun nachfolgend lesen.POSITIVBereits im ersten Teil zeigte uns die Autorin, dass sie mit ihrer Geschichte nichts überstürzen wollte. Die Handlung wurde in einem gemächlichen Tempo vorangetrieben und so wie es mit Band eins aufgehört hat, ging es mit dem zweiten Teil weiter.Den Trennungsschmerz, mit dem Sage zu Beginn des Buches zu kämpfen hat, konnte ich zunächst unglaublich gut nachvollziehen. Der Anfang lief recht traurig und düster ab, man spürte Sage’s Schmerz förmlich; war er mit den Händen fast greifbar. Ihre Ängste mitzuerleben, aufgrund der Intensität dieser Thematik und der Geschichte fast schon selbst zu durchleben, ließ mein Herz bluten und das nicht nur einmal.Besonders ans Herz gewachsen sind mir im zweiten Band nicht nur Luca, sondern auch April, die absolut meinen Vorstellungen von einer starken, klugen, selbstbewussten weiblichen Protagonistin entspricht. April hat mein Herz höher schlagen lassen und das mehr als nur einmal. Auch die Beziehung zwischen ihr, Sage und Megan hat mir unglaublich gut gefallen. Wahre Freundschaft zwischen Frauen, ohne Neid, ohne diesen ganzen Konkurrenzkampf, findet man in Büchern leider sehr selten. Laura Kneidl hat bewiesen, dass es kein Zickenkrieg unter Frauen braucht, um eine Geschichte dramatisch oder gar interessant zu gestalten. Sie hat eine so wundervolle Freundschaft zwischen den dreien erschaffen, dass ich selbst gerne Teil davon wäre.Auch Luca hat mich mit jeder Seite ein Stück mehr überzeugt. Er hat sich so weiterentwickelt, zum Positiven, und war es, der der Geschichte überhaupt erst das gewisse Etwas verliehen hat. Selten bin ich auf einen Love Interest gestoßen, schon gar nicht in einem NA Buch, den zu lieben/mögen mir so leicht gefallen ist. Er ist liebenswürdig und symphatisch, er ist loyal und freundlich und eben nicht dieser typische Bad Boy, die einem sonst viel zu häufig in Büchern über den Weg laufen.Ebenfalls angetan hat es mir Connor. Von Connor, der im ersten Teil eine eher kleine Rolle hatte, las und erfuhr man im zweiten Teil viel mehr und es dauerte nicht lange, bis ich ihn in mein Herz geschlossen hatte.Wie auch im ersten Teil, greift die Autorin auch in diesem finalen Band immer wieder neue Themen auf. Sie bricht Tabus und Barrieren, schreibt über unterschiedliche Lebensweisen, Krankheiten, sexuellen Orientierungen und lässt all dies ganz selbstverständlich in die Handlung mit einfließen. Sie macht kein großes Ding daraus, was mich nicht nur sehr beeindruckt, sondern mein Herz auch hat höher schlagen lassen. Sei es nun Pansexualität, Homosexualität, Legasthenie, Depressionen, Angstzuständie, Magersucht oder Veganismus/Vegetarismus oder Ähnliches. Zwar geht sie nicht auf alle Themen übermäßig intensiv ein, doch bietet sie uns genau damit einen Einblick in das wahre Leben. Die Figuren in ihrem Buch sind ebenso unterschiedlich wie sie es im echten Leben sind und dafür kann ich sie nur bewundern, insbesondere dafür, wie behutsam und sensibel sie mit diesen Themen um geht.Dieser Moment, als Sage schließlich nichts mehr übrig blieb, als mit der Wahrheit rauszurücken packte mich auf so intensive Art und Weise, dass ich das Gefühl hatte, von einem Lastwagen überrollt worden zu sein. Mein Herz raste so schnell, dass ich kaum mehr Luft bekam. Ich war mitten drin; mitten in der Geschichte, mitten in Sages Kopf und es tat einfach so weh, hatte aber dennoch eine unglaublich befreiende Wirkung und Lucas Reaktion darauf war einfach alles, was ich mir hätte wünschen können.Mein Highlight war wiederum Laura Kneidl‘s wundervoller Schreibstil. Sie ist unglaublich talentiert darin, den Leser genau das fühlen zu lassen, was auch die Figuren im Buch fühlen. Ihr Schreibstil war es, der mich nur so durch die Seiten hat fliegen lassen – das Buch habe ich innerhalb eines Tages beendet, so gut und flüssig ließ es sich lesen.NEGATIVNach dem doch recht trägen, düsteren und traurigen Einstieg befanden wir uns allerdings schnell wieder zurück im Alltag und es machte den Anschein, als würde sich die Geschichte aus Teil Eins wiederholen, als würde alles noch einmal von vorne beginnen. Die Beziehung zwischen Luca und Sage wurde zurück auf Null gesetzt und sie mussten wieder ganz von vorne anfangen. Es gab einige Momente, die mich zu sehr an Szenen aus Teil Eins erinnerten, Momente von denen ich das Gefühl hatte, sie schon einmal durchlebt zu haben. Wie ein Déjà-vu kam es mir an manchen Stellen vor.Allerdings wirkte Sage, unabhängig von ihren Ängsten, irgendwie verloren; manchmal gar wie ausgewechselt. Ihre Entscheidungen und Handlungen konnte ich teilweise nicht nachvollziehen und ich sehnte mich zurück nach dieser starken, ehrgeizigen und mutigen Frau. Stattdessen entwickelte sie sich von Seite zu Seite in eine Art Prinzessin; konnte ich ihren Egoismus und ihre Uneinsichtigkeit absolut nicht nachvollziehen. Sie verlor nicht nur sich selbst, sondern auch ihr Ziel aus den Augen und brachte mich mit ihrem plötzlichen divenmäßigen Verhalten teilweise wirklich auf die Palme. Die Sage aus Teil Eins schien sich in Luft aufgelöst zu haben, dabei war sie es doch, die mich davon überzeugt hatte, dass auch New Adult Bücher starke Frauen beinhalten, zu denen junge Mädchen aufsehen können. Mehr als einmal fragte ich mich während des Lesens, ob es ein Versehen oder tatsächlich Absicht war; Absicht dahingehend, dass nur so bestimmte Dramen mit in die Geschichte eingebaut werden konnten, die anders eventuell keinen Platz gehabt hätten.Während sich die Geschichte bis über die Hälfte hinweg teilweise wirklich zog, nahm das Buch irgendwann ein ganz abruptes Ende, was mich doch etwas schockiert, enttäuscht und sprachlos zurück ließ. Das Buch ist knapp 500 Seiten lang, dennoch passiert erst auf den letzten Seiten eben genau das, worum es in dem Buch eigentlich hauptsächlich geht. Natürlich ist es eine Liebesgeschichte, dennoch liegt eines der Hauptaugenmerke ganz klar auch auf Sages Vergangenheit und ihren Angstzuständen, die eben mit den Geschehnissen aus ihrer Vergangenheit in Zusammenhang stehen. Den großen BOOM hatte ich schon viel früher erwartet; eigentlich hatte ich sogar darauf gehofft, dass er viel früher kommt, denn letztendlich wirkte das Ende und die Auflösung viel zu überstürzt. Die Ruhe aus Band Eins, mit der die Autorin hat alles angehen lassen, war plötzlich nicht mehr vorhanden, wurde sie einfach über Bord geschmissen. Das schnelle Ende überforderte einen teilweise, da alles in wenigen Sätzen bzw. Seiten abgehandelt wurde und man irgendwie gar nicht mehr richtig wusste, wo man eigentlich dran war. Das Ende wurde dieser großartigen Geschichte leider nicht gerecht. Hätte man doch bloß auf ein bisschen mehr Drama zu Beginn verzichtet, auf dieses ganze nervtötende Hin und Her, und etwas mehr Drama am Ende eingebaut, eben genau dort, wo es hätte sein müssen, dann hätte alles wohl ganz anders ausgesehen.Sehr viele Fragen blieben unbeantwortet, sehr viele angebrochenen Nebenschauplätze wurden irgendwie gar nicht zu Ende geführt. Hatte man zu Beginn noch den Eindruck, die Autorin würde auch den Nebencharakteren etwas mehr Tiefgang verleihen, sie intensiver mit einbinden in die Geschichte und ihnen womöglich selbst einen Platz in dieser Geschichte einräumen, verschwanden manche Figuren einfach. Besonders getroffen und enttäuscht hat es mich, dass es bezüglich Aaron und Connor nie eine Auflösung gab. Was ist denn jetzt mit den beiden?LOHNT SICH DAS BUCH?Vergleicht man Teil Eins und Zwei mal etwas intensiver, komme ich einfach nicht umhin zu sagen, dass Buch Zwei definitiv weniger Tiefgang und auch weniger Originalität besitzt, wie Teil Eins. All die Dinge, weshalb ich Teil Eins so unfassbar gut fand, schienen irgendwie wie weg gefegt und ich frage mich ganz ehrlich, wieso. Leider kann das Buch so gar nicht an die Einzigartigkeit des ersten Teils anknüpfen, was unglaublich schade ist. Das auszusprechen tut mir in der Seele weh, da ich es wirklich genauso sehr lieben wollte wie Teil Eins, aber es ging einfach nicht. Während der erste Teil dennoch immer eines meiner Highlights bleiben wird, konnte mich Teil Zwei leider nicht so ganz überzeugen und ließ mich mit gemischten und auch enttäuschten Gefühlen zurück. Dennoch würde ich es nicht als schlecht bezeichnen, sondern eher – auch wenn es schmerzt – als typisches NA Buch mit doch einigen Klischees. Unterhalten hat es mich trotz allem, zu einem persönlichen Lesehighlight wurde es jedoch nicht.

  • Callie Wonderwood
    2018-09-10 16:07

    Sie fürchtet sich vor der Liebe. Doch noch mehr fürchtet sie, ihn zu verlieren ...Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage' dunkle Vergangenheit sie eingeholt - und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?(Klappentext)Es könnten Spoiler enthalten sein, da es sich hier um den zweiten Band einer Reihe handelt und sich auf Informationen und Details aus dem vorherigen Band bezieht.Der erste Teil "Berühre mich. Nicht." hat mir total gut gefallen und nach dem fiesen Ende, war ich sehr glücklich, endlich zu erfahren wie es mit Luca und Sage weitergeht.Direkt den Einstieg mochte ich sehr gerne und Sage tat mir so sehr leid. Man hat als Leser stark mit mit ihr mitgefühlt, wie sie innerlich zerrissen ist und nach der Trennung von Luca ganz alleine in einem billigen Motel-Zimmer ist.Ihre erste Begegnung mit Luca danach hat mir das Herz zerbrochen, es war so unfassbar traurig, die beiden so zu sehen. Wie sie noch Gefühle für den anderen haben, Luca aber offentsichtlich sehr verletzt ist. Sage möchte am liebsten wieder mit zusammen sein, doch gleichzeitig denkt sie, dass die Trennung nötig war.Dabei fand ich ihre Emotionen jeweils überzeugend nachvollziehbar gemacht, beide macht die aktuelle Situation fertig und man wünscht sie einfach nur, dass es sich bald für sie ändert und sie sich aussprechen. Zitat : "Ich hätte Luca unterbrechen sollen, um ihm zu verstehen geben, dass die Trennung endgültig war und wir nicht nur eine Beziehungspause durchmachten. Ich war ich, und er war er. Und an den Gründen unserer Trennung, die ich mir seit Weihnachten immer wieder krampfthaft vor Augen führte, hatte sich nichts geändert."Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch nicht zu schnell erzählt wird und Zeit gebraucht wird. Es war authentisch und hatte genau ein richtiges Tempo, alles andere zu Luca und Sage nicht gepasst. Sage war mir als Protagonistin erneut sehr sympathisch. Ihre Ängste machen ihr das Leben schwer und sie hat immer noch kein richtiges Zuhause gefunden. Und zudem belastet sie die Situation mit Luca. Auch ihn mochte ich wieder total gerne, ein tiefgründiger und auch so liebenswerter Charakter.Dabei tolle bekannte Nebencharaktere mit April, Connor und Megan, die ich wie die Hauptcharaktere in mein Herz geschlossen habe.Wie schon im ersten Teil war der Schreibstil von Laura Kneidl flüssig geschrieben und angenehm zu lesen. Die Seiten flogen nur so dahin und ich fand es toll, wie es mich fesseln konnte.Zitat : "Uneigentlich konnte ich den Gedanken, ihn verloren zu haben, allerdings kaum ertragen, was wohl der Hauptgrund dafür war, weshalb ich ihm aus dem Weg ging. Denn solange wir nicht miteinander redeten, konnte ich noch bangen. Hoffen. Träumen."Insgesamt konnte mich die Geschichte von Luca und Sage sehr von sich begeistern. Traurige, emotionale und erschreckende Momente, aber auch einfach nur schöne und humorvolle Szenen. Das Gesamtkonzept passt einfach total gut, ich mochte die kleinen Details und auch das Ende mochte ich gerne.Fazit :Emotional mitreißend, herzzerreißend und wunderschön. Genauso toll wie der erste Teil.

  • shopping for a moon
    2018-09-08 15:20

    *4,75 SterneHach, ich habe es geliebt! Noch so so viel mehr als „Berühre mich. Nicht.“!Lucas und Sages Geschichte ging einfach unter die Haut und ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen. Teilweise lief die Handlung zwar doch sehr glatt und ohne Komplikationen ab, aber ich liebe Happy Endings und bin deshalb voll auf meine Kosten gekommen.Eine große NA Empfehlung! ♥️

  • Lydia
    2018-08-27 11:27

    Ich weiß gar nicht, ob ich die passenden Worte finden kann, um auszudrücken, wie sehr mir dieses Buch ans Herz ging. Zum einen, weil es immer wieder an meinem Ärmel zupfte und damit Emotionen in mir zu Tage förderte, die ich längst vergessen hatte und zum anderen, weil es einfach gut geschrieben ist. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Nachdem ich „Berühre mich. Nicht.“ in zwei Tagen durch hatte und das Ende kaum ertragen konnte, hatte ich mir sofort „Verliere mich. Nicht.“ vorbestellt. Doch ich konnte mich nicht dazu durchringen, es zu lesen, denn man weiß ja wie das mit guten Büchern ist: wenn man ihre letzten Zeilen ausgelesen hat, hinterlassen sie eine ebenso große, klaffende Leere, wie sie vorher an Platz im Herzen beansprucht haben. After Read Blues, sag ich dazu nur. Mal abgesehen davon, dass ich Laura Kneidls Schreibstil schon seit „Light & Darkness“ sehr mochte, kann ich jetzt ohne Übertreibung behaupten, dass sie sich mit diesem Zweiteiler selbst übertroffen hat. Ihr Schreibstil hat an Reife gewonnen, lässt sich aber noch immer so zügig hintereinander weglesen, wie vorher. Man kommt kaum dazu Luft zu holen. Die neun Stunden vergingen wie im Flug, bis ich mich plötzlich nur noch wunderte, dass es draußen bereits dunkel war. Eigentlich wollte ich noch einkaufen gehen... Aber egal. Ich schweife ab.Ihre Charaktere sind liebevoll gezeichnet. Sage und Luca im Besonderen, aber auch die Nebencharaktere wurden nicht „stiefmütterlich“ behandelt. Besonders Connor wuchs mir schnell ans Herz, und war ich Aaron gegenüber in „Berühre mich. Nicht.“ noch skeptisch eingestellt, konnte er mich in der Fortsetzung voll und ganz von sich überzeugen. <3Das Ende war dieser Geschichte absolut würdig und hinterließ bei mir kein nagendes Gefühl der Enttäuschung, wie man es schonmal nach großartigen Stories mit miesem Abschluss verspürt.Ich erhoffe mir in Zukunft noch einige solcher wundervollen Romane von der Autorin und beglückwünsche sie für den Einstieg in die Spiegel Bestseller Liste. Das hast du dir absolut verdient, liebe Laura!PS: Nachdem ich nun im Anschluss einige Rezensionen gelesen habe, muss ich noch ein paar Worte zu Sage und Luca loswerden.Besonders im Zusammenhang mit Sage fielen öfters die Begriffe „unreflektiert“, „kindisch“ und, im Bezug auf ihre Handlungen, „wenig nachvollziehbar“. Ich glaube, dass man dieses Verhalten auch nicht nachvollziehen kann, wenn man selbst noch nicht in Berührung mit einer schweren psychischen Belastung oder Erkrankung gekommen ist - egal ob persönlich, oder im näheren Umfeld. Solche Menschen handeln nun einmal oft - wider besseren Wissens - scheinbar irrational und noch häufiger kindisch! Deswegen empfand ich Sage auch als unglaublich authentisch. Oft genug wurde aus ihrer Sicht geschildert, dass sie ihr Verhalten und ihre Ängste selbst als irrational einstuft. Wo fehlt da bitte die Selbstreflektion? Damit ist sie weiter als viele andere, die nur die irrationale Panik verspüren, ohne ihre Emotionen und Gedanken zu reflektieren oder gar zu verstehen. Auch Luca ist ein gebrochenes Kind. Emotionale Vernachlässigung durch ein Elternteil greift sehr viel tiefer in die Psyche eines Menschen ein, als man es sich vorstellen kann und so ist die äußerst harte Schale, die aus seinen Verlust- und Vertrauensängsten resultiert und die er so plötzlich wie einen Schutzwall aufbaut, durchaus nachvollziehbar. Sogar die Sache mit Grace ist da nachvollziehbar, wenn man Luca einmal näher unter die Lupe nimmt. Mich persönlich hat er anfangs auch zur Weißglut getrieben, aber verstehen konnte ich ihn.Es ist eine Sache, ob das Verhalten eines Menschen (oder einer Kunstfigur) einen nervt, weil man es nicht versteht, oder weil es einen auch mal verzweifeln lässt, aber weder Menschen noch (authentische) Charaktere sind darauf angewiesen, dass man ihr Verhalten immer beklatscht. Das Leben kann scheiße und hart sein und bringt oft genug irrationale, kaputte Charaktere hervor. Punkt.

  • Mel
    2018-08-27 15:24

    Bevor ich was zum Buch sage: ich hab dieses Buch innerhalb eines Tages beendet. Ich konnte es einfach nicht weg legen. Eigentlich spricht das ja schon für das Buch oder? Mir haben die Charaktere wieder unglaublich gut gefallen, ich mag Luca und Sage einfach. Allerdings war die Story an sich doch schwächer als der Vorgänger, weshalb es ein Stern weniger gibt. 😊

  • someloststories
    2018-09-13 16:15

    Mir hat es wirklich gut gefallen. Der Schreibstil hat mich genau wie auch beim ersten Band total umgehauen, weshalb die Seiten auch nur so flogen. Überraschenderweise hätte ich nicht gedacht, dass es mich genau wie Teil 1 überzeugen würde. Natürlich hatte es seine Schwächen, weshalb es auch nur 4 von 5 Sternen gibt, aber trotzdem fand ich den Abschluss sehr schön!Meine vollständige Rezension gibt es hier:http://someloststories.blogspot.de/20...

  • Lisa-Marie
    2018-09-09 14:15

    Es fällt mir echt schwer das Buch zu bewegen aber leider hat es am Ende nicht für mehr als 3.5 Sterne gereicht .Es war nicht schlecht und das Ende war auch schön, aber mir hat leider dieses gewisse Etwas aus dem ersten Teil gefehlt.

  • Jenny
    2018-08-30 09:13

    4,5

  • Nina
    2018-09-11 09:24

    So, dann tanz ich mal aus der Reihe: Mir hat der zweite Teil besser gefallen, als Berühre mich. Nicht, für 5 Sterne hat es dann aber doch noch nicht ganz gereicht. Das Buch beginnt etwas langsam, was man nach dem Ende vom 1. Teil gar nicht erwartet. Es hat aber einfach zu der Geschichte gepasst und dadurch konnte ich mich endlich besser in Sage hineinversetzen. Keine Ahnung, wieso es beim 1. Band nicht richtig geklappt hat, aber beim 2. Teil war ich von Anfang an richtig in der Geschichte drin. Sage und Luca sind zwei tolle Charaktere und zusammen ein noch tolleres Paar. Ich liebe es, wie aufmerksam Luca immer mit Sage umgeht. Und obwohl er in diesem Band manchmal nicht der perfekte Gentleman ist, kann man doch immer verstehen, wieso er so handelt. Dadurch wurde er mir fast noch sympathischer, denn im 1. Band war er mir teilweise fast zu perfekt. Auch die Nebencharaktere haben mir hier wieder toll gefunden und es hat mich gefreut, dass Conner etwas wichtiger geworden ist. Vielleicht gibt es ja noch ein Buch über ihn? Das würde ich super gerne lesen :)

  • Jenny
    2018-09-17 13:07

    PLOTMit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es heißt zu vertrauen, zu leben und zu lieben. Doch ihre Vergangenheit hat sie eingeholt und ihr Glück zerstört. Ihre Ängste haben gewonnen! Sie bricht Luca das Herz und verbringt Weihnachten in einem heruntergekommen Motel. Ihr Leben liegt in Trümmern und mit jedem Tag, den sie ohne Luca verbringt, fühlt es sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Lediglich April und Megan stehen ihr weiterhin zur Seite. Luca kann sie jedoch nicht aus dem Weg gehen und ihn mit anderen Frauen zu sehen, bricht ihr das Herz, auch wenn sie überzeugt ist selber nicht die Richtige für ihn zu sein. Kann es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?REVIEWNachdem der erste Teil mich mit einem fiesen Cliffhanger zurück gelassen hat, war ich froh wenige Tage später bereits "Verliere mich. Nicht." in den Händen zu halten. Sage und Luca hatten mich vom ersten Moment an gefesselt, weshalb ich unbedingt wissen musste wie es mit ihnen weitergeht. Bereits im Vorfeld bin ich der Meinung gewesen, dass die Geschichte ohne Probleme in nur einem Band hätte erzählt werden können. Diese Vermutung hat sich für mich bestätigt, denn im Grunde wird die komplette Handlung noch mal aufgerollt und erst nach 300 Seiten kommt endlich Schwung in die Geschichte. Während die Nebencharaktere im ersten Band noch ein absoluter Pluspunkt waren, verliert die Autorin diese hier nach der Hälfte vollkommen aus den Augen und lässt die einzelnen Handlungsstränge allesamt offen. Und obwohl die Fortsetzung meiner Meinung nach unnötig war, kann ich nicht leugnen, dass ich wieder jedes Wort aufgesaugt habe und vollkommen von der Geschichte gefesselt war. Mit "Berühre Mich. Nicht." kann der zweite Band definitiv nicht mithalten, weil man merkt, dass die Handlung zwanghaft in die Länge gezogen wird. Sage und Luca können sich trotzdem etwas von ihrem Charme bewahren und wer den ersten Teil geliebt hat, kommt um die Fortsetzung nicht herum. CHARAKTEREWährend ich mich im ersten Band schnell mit Sage angefreundet habe und sie mir mit jeder Seite besser gefallen hat, war ich von ihrer Darstellung in "Verliere mich. Nicht." eher enttäuscht. Von ihrer kämpferischen und selbstständigen Seite bekommt man nur wenig zu sehen und stattdessen mutiert sie zu der klassischen New Adult Protagonistin die ihren strahlenden Ritter braucht, der sie rettet. Ich fand es schade wie abhängig sie von Luca zu sein schien, zudem war Sage auf einmal unglaublich weinerlich und hat sich ständig selbstbemitleidet. Für mich war dieser Umschwung nicht nachvollziehbar, zumal die Autorin ihrer Heldin damit jeden Charme nimmt. Sage erschien auf einmal blass und obwohl ich verstehen kann, dass sie denkt nicht gut genug für Luca zu sein, hat es meine Nerven ziemlich strapaziert wie oft sich dieser Gedanke wiederholt. Luca war in "Berühre mich. Nicht." nah der Perfektion. Doch das erste Drittel von "Verliere mich. Nicht." hat mir dies ganz schön ruiniert. Ja, er hatte seine Gründe auf Sage sauer zu sein und es ist wegen seiner familiären Situation nachvollziehbar, dass er verletzt ist. Aber das ist kein Grund direkt die nächstbeste aufzureißen und dann auch noch die Szene an Silvester. Das war mir zuviel und für mich hat es nicht zu dem Luca gepasst, den wir alle kennen und lieben gelernt haben. Ich muss zugeben, dass er mich dann aber relativ schnell versöhnt hat und wahrscheinlich geht es einem wie Sage, man kann ihm einfach nicht böse sein. Luca wird in der Fortsetzung noch mehr zum Held aufgebaut und wenngleich ich mir andere Umstände gewünscht hätte, kann ich an ihm selber absolut nichts bemängeln. Laura Kneidl hat einen großartigen Charakter erschaffen, der mir definitiv fehlen wird. Ein Großteil meiner Lieblinge findet sich nach wie vor in den Nebencharakteren. Mit Megan und April, dem Wirbelwind und dem Sonnenschein, hat Sage wunderbare Freundinnen. Ich liebe die Freundschaften zwischen den drei und finde es großartige, wenn ein Roman auch mal ohne Zickenkrieg auskommt. Leider ist Gavin wieder viel zu kurz gekommen und ich hätte mir gewünscht mehr von ihm zu lesen. Begeistern konnte mich dafür der Handlungsstrang rund um Aaron und Conner, wenngleich mich das Ende dahingehend enttäuscht zurück gelassen hat. WELTENBAU Bereits bei "Berühre mich. Nicht." habe ich hervorgehoben was für eine großartige Arbeit Laura Kneidl bei den Nebencharakteren und ihren Geschichten geleistet hat. Was die Fortsetzung angeht muss ich dieses Kompliment leider zurück nehmen. Bis zur Mitte der Handlung folgt der Leser den Nebenplots, welche weiterhin spannend aufgebaut sind und einen ebenso fesseln wie Sage und Luca selbst. Doch dann verliert die Autorin sämtliche Nebencharaktere vollkommen aus den Augen. Und dies kann ich mir einfach nicht erklären. Es wird keine einzige offene Frage beantwortet, womit das Ende einen sehr bitteren Beigeschmack erhält. Für mich liest es sich, als würden die Nebencharaktere eigene Bücher bekommen. Allerdings wurde von der Autorin mehrmals betont, dass sie keine weiteren Fortsetzungen schreiben wird. Was mich zu der Frage bringt, weshalb die Nebenplots so in den Sand gesetzt wurden? Entweder kommen doch noch weitere Bücher, dann muss dies nicht erst verneint werden. Oder die Handlungsstränge wurden tatsächlich einfach aus den Augen verloren. Für mich ist dies definitiv ein ganz großer Minuspunkt an "Verliere mich. Nicht.". Allgemein hat mir diesmal ein wenig der Tiefgang gefehlt. Die ersten 300 Seiten sind im Grunde eine komplette Wiederholung von "Berühre mich. Nicht.". Die Geschichte startet mit allerlei Problemen, dann lässt sich Sage doch überzeugen bei Luca und April einzuziehen und dort gibt es ein stetiges auf und ab der Gefühle zwischen Sage und Luca. Bis auf die Umstände und Details der Szenen hält man der Geschichte einen Spiegel vor. Das fand ich unheimlich schade, besonders weil der eigentliche Showdown viel zu schnell und unglaubwürdig über die Bühne läuft. Ich hätte mir gewünscht die Konfrontation wäre vorgezogen worden. Die ganze Geschichte über nimmt sich Laura Kneidl viel Zeit, aber im entscheidenden Moment zieht sie das Tempo viel zu stark an. Ich war unglaublich gespannt auf die Reaktion ihrer Familie, aber diese wird in wenigen Sätzen abgehandelt und ihre Schwester, die eine zentrale Rolle in dem spielt, kommt dabei nicht einmal vor. Da all dies keine 100 Seiten einnimmt, kann ich nicht verstehen weshalb eine Fortsetzung nötig war. Der Epilog war in Hinblick auf Sage und Luca trotzdem schön zu lesen und konnte der Liebesgeschichte einen schönen Abschluss geben. In Hinblick auf die Darstellung von mentalen Krankheiten bietet die Geschichte allerdings kein gutes Beispiel. Besonders in "Verliere mich. Nicht." hatte ich das Gefühl, als wollte die Autorin vermitteln, dass es nur den Traumprinzen benötigt und alle Probleme sind vergessen. Gerade auf jüngere Leser und Betroffene kann so etwas schnell falsch wirken und ich hätte es schön gefunden, wenn dies mehr in die Geschichte eingeflossen wäre. Der perfekte Mann kann keine Therapie ersetzen und auch die Fortschritte die Sage nur wegen Luca macht halte ich letztendlich für etwas fragwürdig. Es mag nur ein fiktives Werk sein, aber bei dieser Thematik geht ein Autor meiner Meinung nach einfach eine gewisse Verpflichtung ein. SCHREIBSTILLaura Kneidl hat einen wunderbaren Schreibstil, der mich wieder einmal an die Geschichte gefesselt hat. Denn obwohl die Geschichte rund um Sage und Luca für mich Schwächen aufgewiesen hat, ist es letztendlich trotzdem so, dass ich regelrecht an ihren Worten geklebt habe. Es ist wie mit einer Daily Soap, von der man ohne es zu merken süchtig wird und nicht mehr davon loskommt. Beim lesen selbst bin ich komplett abgetaucht und wurde erneut verzaubert. So sind mir viele Schwachstellen auch erst wirklich bewusst geworden, nachdem ich am Ende noch mal alles Revue passieren ließ. Mir gefällt die Art wie Laura Kneidl Geschichte erzählt sehr gut, weshalb ich gespannt auf ihre Bücher bin, die eher meinem Genregeschmack entsprechen. Auch in "Verliere mich. Nicht." erlebt der Leser alles aus der Sicht von Sage und wenngleich wechselnde Erzähler sicherlich interessant gewesen wären, hätte das den Rahmen der Geschichte deutlich gesprengt. COVERDie Covergestaltung von "Verliere mich. Nicht." gleicht, abgesehen vom Farbschema her, genau seinem Vorgänger. Diesmal sind die Blumen und die Schrift in grün und blau Tönen gehalten und wie schon beim ersten Teil hat man sich wieder für Pastellfarben entschieden. Es macht sich wunderbar im Regal und die beiden Bücher sind ohne Frage ein absoluter Eyecatcher! Auch der Titel ist wieder wunderbar gewählt und für das Gesamtpaket kann man dem Verlag nur gratulieren. Ich finde es großartig wenn der Titel die Geschichte selbst widerspiegelt und das ist hier perfekt gelungen. FAZIT"Verliere mich. Nicht." zieht die Geschichte unnötig in die Länge. Trotzdem vermögen es Sage und Luca noch immer zu fesseln und ich hätte den Abschluss nicht missen wollen. Ich finde es schade, dass die Nebencharaktere vollkommen vergessen werden und auch die Handlung erinnert mich zu sehr an den ersten Teil. Die finale Konfrontation mit Sages Vergangenheit macht es aber lesenswert und gibt der Geschichte zumindest für Sage und Luca einen schönen Abschluss. BEWERTUNG3 von 5 Sternen

  • Klaudia
    2018-09-09 10:03

    InhaltMit Luca ging es Sage besser, doch ihre Vergangenheit kann nicht mal er aufhalten. Nachdem sie von den Schrecken ihrer Angststörung eingeholt wurde, kann Sage ihn trotzdem nicht aus ihren Gedanken verbannen. Luca war ihre Zuflucht, ihr Glück, ihr Anker – doch kann es für die beiden noch eine Chance geben? Und kann Sage endlich ihre Lasten ablegen, um ein freies Leben zu führen?Meine BewertungDer erste Band der Reihe, „Berühre mich. Nicht.“ hat bereits eingeschlagen wie eine Bombe. Ich war am Ende völlig aufgelöst, hätte es aber auch nicht anders haben wollen. Dementsprechend war ich so gespannt darauf, ob mich „Verliere mich. Nicht.“ ebenso überzeugen kann, und tatsächlich – ich kann es nicht anders sagen. Das Buch hat mich berührt, meine Zuneigung ist nicht verloren gegangen und ich kann es nicht leugnen: Ich liebe es.Was mich vor allem am ersten Band begeistert hat, war die Authentizität der Charaktere. Die ist auch in Band 2 nicht verloren gegangen, ich habe mich Sage gegenüber eher näher gefühlt. Teilweise fand ich ihre Entscheidungen auf den ersten Blick zwar etwas schwierig nachzuvollziehen, doch wenn man darüber nachdenkt, ergibt alles Sinn. Sie ist so realistisch gehalten, trifft auch dumme Entscheidungen und verspielt ihr Glück selbst, weil sie nunmal emotional und nicht nur rational handelt.Auch Luca war wieder ein richtiger Traumtyp. In der ersten Hälfte habe ich über ihn einige Male die Augen verdrehen müssen, doch wie er sich für seine Freunde und seine Familie einsetzt, hat mir sehr gut gefallen und alles überwogen. Ich empfand seine Sensibilität gewissen Themen gegenüber als sehr vorbildlich, und auch sein Umgang mit Sage in der zweiten Hälfte des Buchs hat mir gut gefallen.Allerdings muss ich sagen, dass einige Szenen, die zu Dramen geführt haben, schon etwas klischeebehafteter als im ersten Teil waren. Manches war sehr vorhersehbar, aber trotz allem interessant und spannend gestaltet. Und das Ende hat mich schließlich komplett überzeugen können, denn es war genau das, was ich mir gewünscht habe. Je näher man ihm kommt, desto mehr stauen sich die Gefühle und die Komplikationen auf, bis sie sich mit einem großen Knall entladen. Daher fand ich es auch schön, dass es nicht direkt so explosiv begonnen hat, sondern wieder diese Ruhe inne hatte, wie der erste Teil. Man kann so viel besser mit den Charakteren mitfühlen und hat Zeit, die emotionalen Bindungen aufzubauen, bevor die „großen“ Dramen losgehen.Alles in allem hat mir „Verliere mich. Nicht.“ sehr viel Spaß beim Lesen bereitet und gerade das Ende war wundervoll. Spannung, Emotionen, Drama und der sensible Umgang mit schwierigen Themen kamen hier nicht zu kurz. Ich war sehr gerührt und freue mich schon auf weitere Werke von Laura Kneidl!

  • Sandy's bunte Bücherwelt
    2018-09-03 15:12

    Der zweite Teil konnte mich bestens unterhalten!Aufgepasst - baut auf den ersten Band auf!!!Sage und Luca sind getrennt und Sie lebt im Moment in einem heruntergekommenen Motel,eingeholt von Ihren Ängsten. Doch immer wieder trifft Sie auf Luca und vielleicht kann Sie Ihren eigenen Kampf mit seiner Hilfe gewinnen...Eine gute Fortsetzung von Band eins, der genau da anknüpft wo Band eins endet.Wir sehen wieder alles aus der Sicht von Sage und ich hätte so gern mehr über die Gedanken und Gefühle von Luca erfahren.Ich habe mich auch ein klein wenig in Luca verliebt, weil er ein so liebenswerter Charakter ist, der wirklich alles für die Menschen die er liebt gibt.Im Buch ist ein riesen Spoiler zu Game of Thrones eingebaut, Luca und Sage schauen die Serie und posaunen heraus was mit Joffrey passiert - ich bin bei Band 5 und wusste das noch nicht. Das fand ich mies und hat nichts im Buch zu suchen!!!Den Epilog fand ich toll, weil ich gern in die Zukunft schaue und erfahre wie es den Protagonisten ergangen ist.Gern hätte ich mehr über Connor und April erfahren - Hatte April was mit Gavin? Connor und Aaron, passiert da mehr? - vielleicht erfahren wir ja mehr in den nächsten Bänden?!FAZITIch fand die Reihe toll, ein schwieriges Thema was zu Herz und unter die Haut geht toll umgesetzt, allerdings hatte Band zwei einige Längen und ich glaube das ganze hätte gut in ein Buch gepasst, deshalb ein Stern Abzug. Trotzdem mag ich die Autorin sehr und freue mich auf weitere Romane sehr...

  • Mondena
    2018-09-08 16:07

    Dies Buch hat mich so fertig gemacht. Oh mein Gott!Ich habe so mit gelitten und hätte am liebsten zwischendurch meinen Kopf in ein Kissen gesteckt und losgeheult. Auch wenn ich die Situation von Sage absolut nachvollziehen kann, habe ich mir gefühlt 100 mal gewünscht, sie würde endlich über alles reden, aber natürlich muss man an ihre Angststörung beachten und es ist alles nicht einfach und ich finde die Autorin hat das wirklich super und authentisch rüber gebracht. Alles braucht seine Zeit. Vor allem nach einem traumatischen Erlebnis. Zum Ende hin wurde es super spannend und ich habe die letzten Seiten verschlungen und bin jetzt super traurig, weil es vorbei ist. Warum habe ich das Buch nur so schnell zuende gelesen? Ahhhhrgh.[Spoiler]----Vor allem finde ich es schön wie Sage was ihre Psyche angeht, nicht zu 100 Prozent von Luca abhängig gemacht hat. Sie hat sich aus eigener Kraft in Therapie begeben und ihre Psyche ernst genommen. Das alles war ganz allein ihr Weg, den sie gegangen ist und natürlich hat Luca auch eine Rolle gespielt, aber er war nicht komplett für ihre Entscheidungen verantwortlich. Sage ist so ein unglaublich starker Charakter, ich bin so stolz auf sie!Und ich vermisse die Geschichte jetzt schon.

  • Carolin Wahl
    2018-09-06 14:16

    4.5 Sterne. Der erste Band war perfekt. Der zweite Band ist richtig gut - aber kommt von den Gefühlen bei mir nicht an BMN ran. Dennoch: intensiv, eine Achterbahnfahrt der Gefühle, toll recherchierte Angst und einfach eine Geschichte voller Authentizität. Merci, Laura, für diese beiden Bücher (:

  • Buchsuch(T)Er
    2018-09-26 09:20

    Genau wie der erste Band super tolles Buch. Ich liebe die Charaktere(Sage,Luca,April,...) und den Schreibstil!😍

  • Friederike
    2018-09-25 08:15

    Kein Buch wurde im Januar so sehnsüchtig erwartet, wie Verliere mich. Nicht von Laura Kneidl. Zumindest von mir. Nachdem Band 1 mich absolut überzeugen konnte, war ich, wie so viele andere Leser auch, wahnsinnig gespannt zu sehen, wie es in Band 2 weitergehen würde.Sage hat sich von Luca getrennt und steht jetzt den Weihnachtsfeiertagen allein gegenüber. Von ihren Gefühlen überwältigt kapselt Sage sich ab und meidet ihre Freunde. Doch einmal in ihr Leben getreten, lassen diese sich nicht so schnell abwimmeln und dann taucht plötzlich jemand bei ihr auf, den sie so gar nicht erwartet hätte … Ich kann leider nicht vermeiden, dass ein paar Spoiler auftreten werden, sonst könnte ich keine ordentliche Rezension schreiben. Seit also gewarnt, wenn ihr das Buch noch nicht gelesen habt.Ich habe im Vorfeld schon ein paar Rezensionen gelesen und war ganz schön geschockt, was da alles bemängelt wurde. Der Großteil ist zwar positiv, aber einem Autor tun die negativen Rezensionen natürlich immer mehr weh. Ich denke, dass viele mit falschen Erwartungen an das Buch herangegangen sind, denn immerhin konnte der große Knall von Band 1 nicht wiederholt werden: Sages Angststörung. Das ist mittlerweile bekannt und da Sage auch eine gewisse Entwicklung in Berühre mich. Nicht durchlaufen hat, kann das nun auch nicht mehr – in diesem Ausmaß – passieren. Ich bin mit keinerlei Erwartungen an das Buch herangegangen, ich habe mich einfach gefreut Sage wiederzusehen. Tatsächlich fühlten sich die ersten paar Seiten wie „nach-Hause-kommen“ an, es war dieselbe Atmosphäre, dieselbe Sage, dieselben Freunde. Ich kannte sie alle schon und habe mich total gefreut wieder Teil dieser Clique zu sein.Was mir an Sage so gefällt, ist, dass sie ihre Probleme in allererster Linie versucht mit sich selbst auszumachen. In manchen Situationen ist das zwar nicht immer ratsam, aber der Grundgedanke daran gefällt mir sehr. Was mir weniger gefallen hat, sind Sages Trinkgewohnheiten. Die fand ich schon in Band 1 bedenklich, denn ich finde, dass Sage aus den falschen Gründen Alkohol trinkt. Es entwickelt sich zwar keine Sucht daraus, aber gut ist es trotzdem nicht. Nichtsdestotrotz hatte dieses Buch einige positive Überraschungen parat. Sages Angststörung ist noch nicht überwunden, aber dieses Mal hat sich die Handlung nicht nur auf Sage konzentriert, sondern auch auf Luca. Es hat mir wahnsinnig gut gefallen, dass beide Hauptfiguren mit sich kämpfen müssen und das sie sich gegenseitig helfen. Denn obwohl Sage sich eine romantische Beziehung zu Luca untersagt, kann sie ihn doch nicht aus ihrem Leben streichen und versucht eine Art Freundschaft zu Luca aufzubauen. Er ist ihr Anker, ihr sicherer Hafen, denn sie kennt ihn und weiß, dass er ihr nie etwas tun würde. Und wie es scheint, braucht Luca nun Sages Hilfe.Dieser Aspekt der Gleichberechtigung hat mich total beeindruckt und gefreut. Denn wie oft hat der Kerl dem Mädchen geholfen, aber das war es dann auch schon. Sage benutzt ihre gewonnene Stärke, um Luca eine Stütze zu sein – Darf ich an dieser Stelle bitte um Applaus bitten! *Applaudiert begeistert*Auch Sages Therapiestunden machen eine Veränderung durch, was zu einer sehr tollen Freundschaft führt. Die Andeutung einer entstehenden Homosexuellen Beziehung hat bei mir ebenfalls Beifall ausgelöst und ich würde mich sehr freuen, wenn der Verlag sich entscheidet, auch dieses Buch von Laura zu veröffentlichen. Leser finden würde es bestimmt genug.Lauras Schreibstil hat mich wieder total überzeugen können, er hat mir sogar besser gefallen, als in Band 1. Ich mag das Tempo, dass sie vorgibt, denn es ist angenehm und natürlich. Hier jagt kein Event das nächste, sondern es ist aus dem Leben gegriffen. Da gibt es dann eben Gammeltage auf der Couch und auch Tage, an denen man gar nicht aus dem Haus will. So gewinnen Szenen mit Luca an Intensität und ich war jedes Mal ganz gespannt und aufgeregt, wenn die zwei sich über den Weg gelaufen sind. Ein paar sehr süße Szenen sind dabei entstanden, die ich auch in Zukunft gerne wieder lesen werde.Außerdem hat Laura einmal den Sport-Anime „Yuri! on Ice“ erwähnt – da ist dann das Fangirl in mir ausgeflippt. (Falls ihr „Yuri! on Ice“ nicht kennt – Schaut es euch an!)ACHTUNG SPOILER VORAUS!Das Finale des Buches hat mich ein wenig überrumpelt, denn wirklich damit gerechnet habe ich nicht. Aber natürlich musste es einen gewissen Abschluss geben. Ich habe gelesen, dass sich manche Leser einen dramatischeren Abschluss gewünscht hätten, aber mal ehrlich: Ich bin total zufrieden, so wie es ist. Denn noch mehr Drama hat Sage echt nicht verdient und man muss meiner Meinung nach nichts ausschlachten, dass auch so gelöst werden kann. Es klares, unkompliziertes Ende ist das Beste, das Sage passieren konnte.Verliere mich. Nicht ist für mich ein würdiger Nachfolger von Berühre mich. Nicht und ich habe mich sehr gefreut, Teil von Sages Geschichte sein zu dürfen.

  • Kathaflauschi
    2018-08-26 12:14

    Dies ist der Zweite Teil der "Berühre mich nicht" Reihe und ich habe es verschlungen. Es war zwar vorhersehbar, aber dennoch war der drang da, dieses Buch in einem Zug zu lesen. Ich habe auch ganz ungeduldig auf das Buch gewartet, nachdem ich den ersten Band "Berühre mich. Nicht." verschlungen habe und dieser mit einem bösen Cliffhanger geendet hat. Auch hier geht es mit Sage und Luca weiter. Doch Sage hält Luca weiterhin auf Abstand, nachdem sie ihn verlassen hat und das alles nur wegen Alan. Und Alan macht auch noch weitere Probleme.Das Buch schließt auch ziemlich direkt an das Ende vom ersten Band an. Deswegen sollte man auch vorher den ersten Band gelesen haben. Man kann das Buch leider nicht unabhängig voneinander lesen, da man sonst sehr viel verpasst und sich dadurch nur ziemlich arg spoilert. Das Buch hat mich auch gleich schon in die Handlung eingeschlossen und mich auch nicht mehr so schnell losgelassen. Als Leser ist man gleich in der Handlung drin und kann so das Buch genießen, obwohl einige sehr lange auf die Fortsetzung warten mussten. Mir kam es allerdings so vor, als ob ich nie aufgehört hätte, die Reihe zu lesen. Sage und Luca haben eine ganz besondere Geschichte, in der sie sich helfen und verlieben. Dabei versteht Laura Kneidl nicht nur, den Leser in den Bann zu ziehen, sonder auch einfach zu verzaubern. So spielt ihr flüssiger Schreibstil auch eine große Rolle. Sie bringt auch so viel Gefühl in die Geschichte ein. Man bangt mit den Protagonisten mit und an einigen Stellen, wird die Geschichte auch noch spannend. Ganz klar im Vordergrund steht auch die Liebesgeschichte zwischen Sage und Luca. Aber auch Sages Ängste stehen auch im Vordergrund. Sie macht aber immer mehr Fortschritte und stellt sich sogar ihrer Angst. Dabei ist Luca ihre große Unterstützung. Sage entwickelt sich auch ziemlich, sie wird mutiger und wirkt auf mich auch Lebensfroher, obwohl sie auch einige Niederschläge einstecken muss. So hat sie zum Beispiel Pech bei der WG Suche. Trotz das Sage Luca verlassen hat, knistert es zwischen ihnen noch gewaltig und das merkt man auch, sobald man liest, das Luca einen Raum betritt indem auch Sage ist. Aber auch Luca macht Fortschritte. Er hat es Sage zu verdanken, das er jetzt auch seine Mutter näher kommt. Ich finde es einfach toll, wie sie sich trotzdem gegenseitig helfen, obwohl bei den zwei Schluss war. Einzig und allein kommen die Nebencharakter in dem Buch zu kurz. So hat man im ersten Band sehr oft von April gelesen und in diesem Band kommt sie nicht mehr so häufig vor. Am Ende hin sogar nur noch seltener. Das fand ich etwas schade, aber für mich noch kein Grund, einen Punkt abzuziehen. Das Ende vom Buch konnte mich dann nochmal mehr fesseln, obwohl man im voraus vielleicht schon geahnt hat, wie es endet. So kam doch eine kleine Überraschung, mit der ich nicht gerechnet hätte. Schade das die Reihe auch mit diesem Buch ihren Abschluss gefunden hat. Aber ich hoffe so sehr, das man vielleicht nochmal was über April und Cameron liest oder über Connor, freuen würde ich mich aufjedenfall. Wer also liebesgeschichten mag, die mit etwas Spannung gewürzt ist, der liegt mit dieser Reihe genau richtig.

  • Colourful.Letters
    2018-09-12 14:13

    Meine Meinung: Der erste Teil hat mir mega gut gefallen und ich musste anschließend drei Monate auf den Folgeband warten. Ich hab natürlich sofort mit dem Buch begonnen, als es bei mir ankam.Der Schreibstil ist so flüssig wie eh und je. Ich bin auch gut wieder in die Geschichte reingekommen, denn von dem ersten Band aus gab es ja einen total Cliffhanger. Mich konnte der Schreibstil wieder total mitreißen. Die Seiten gingen so schnell zu lesen, dass ich das Buch innerhalb zwei Tagen durchgelesen hab, das lag aber nicht nur am Schreibstil, sonder auch an der Handlung.Es sind viele lustige Dinge passiert, die mich auch jedes Mal aus der Bahn geworfen hab. Aber es gab auch traurige Momente, die mich dann komplett zerstört haben. Zum Beispiel wenn es mal einen kleinen Streit gab zwischen Sage und Luca, oder Alan, ihr Stiefvater, sie belästigt haben, bin ich total ausgeflippt und wollte das Buch gegen die Wand schmeißen. Am meisten hat mich aber Alan aufgeregt, denn immer wieder taucht er irgendwo unerwartet auf... aber nun ja ich will nichts weiter Spoilern😁Ich persönlich finde den zweiten Band einfach um einiger besser als Band eins, da Sages Ängste nicht ständig erwähnt werden, was mich im ersten Band nach geraumer Zeit genervt haben. Außerdem konnte ich dann wieder total mitfiebern, als die Luft zwischen Sage und Luca mal wieder so elektrisch war und die beiden sich näher gekommen sind. Es gab auch wieder ein paar "nicht jugendfreie" Szenen, wenn man das so sagen kann. Es hat das ganze Buch einfach um einiges besser gemacht!Das ganze Buch ist einfach besser als Band eins, mehr muss ich dazu glaube ich nicht mehr sagen, oder?😁Charaktere: Sage hat mir um einiges besser gefallen als im ersten Band. Sie war viel mutiger und hat sich nicht mehr so leicht von ihren Ängsten konfrontieren lassen. Ich fand es auch gut, dass sie generell nicht mehr so viel mit ihren Ängsten beschäftigt war, denn im ersten Band hat es nach einer Weile schon genervt, aber das war dieses Mal nicht der Fall. Luca war zu Anfang erst überhaupt nicht nett oder sympathisch. Er benahm sich total daneben und das nur, um Sage eifersüchtig zu machen. Typisch Jungs... Aber im Laufe des Buches wird er viel netter, lustiger und mitfühlender. Wieder ganz der Alte. Allerdings wurde dieses Mal leider nicht so viel Einblick in andere Charaktere wie z.B Gavin gegeben, was ich irgendwie schade fand, aber naja. Der Fokus lag ja auf Sage und Luca.Fazit: Viel besser als der erste Teil. Die Charaktere waren einfach das beste an der ganzen Story, vor allem Luca, wobei der auch mal ganz anders werden konnte. Das Buch hat mich oft zum Lachen gebracht, was ein deutlicher Pluspunkt ist. Demnach gebe ich dem Buch 5/5🌟. Ich kann euch dieses Buch nur weiterempfehlen!!