Read Berühre mich. Nicht. by Laura Kneidl Online

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Sie dachte, dass sie niemals lieben könnte. Doch dann traf sie ihn ...Als Sage in Nevada ankommt, besitzt sie nichts – kein Geld, keine Wohnung, keine Freunde. Nichts außer dem eisernen Willen, neu zu beginnen und das, was zu Hause geschehen ist, zu vergessen. Das ist allerdings schwer, wenn einen die Erinnerungen auf jedem Schritt begleiten und die Angst immer wieder überSie dachte, dass sie niemals lieben könnte. Doch dann traf sie ihn ...Als Sage in Nevada ankommt, besitzt sie nichts – kein Geld, keine Wohnung, keine Freunde. Nichts außer dem eisernen Willen, neu zu beginnen und das, was zu Hause geschehen ist, zu vergessen. Das ist allerdings schwer, wenn einen die Erinnerungen auf jedem Schritt begleiten und die Angst immer wieder über einen hereinbricht. So auch, als Sage ihren Job in einer Bibliothek antritt und dort auf Luca trifft. Mit seinen stechend grauen Augen und seinen Tätowierungen steht er für alles, wovor Sage sich fürchtet. Doch Luca ist nicht der, der er auf den ersten Blick zu sein scheint und als es Sage gelingt, hinter seine Fassade zu blicken, lässt dies ihr Herz gefährlich schneller schlagen ...Sage und Luca – DIE große Liebesgeschichte des Winters!...

Title : Berühre mich. Nicht.
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ISBN : 9783736305274
Format Type : Paperback
Number of Pages : 462 Pages
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Berühre mich. Nicht. Reviews

  • Anniebananie
    2018-09-14 12:12

    Zuerst einmal: wie wunderschön ist bitte das Cover?! 😍So sehr ich die Geschichte im Luca und Sage mochte, muss ich dennoch einen Stern abziehen. Die ersten hundert Seiten waren mir einfach zu langsam und zu durchschnittlich. Ich würde mit Sage nicht so richtig warm. Luca hingegen fand ich vom ersten Auftritt an klasse, so ein toller lieber Charakter! Dass sich die Geschichte der beiden so langsam entwickelt fand ich andererseits aber auch toll und realistisch. Genau wie solche Kleinigkeiten, dass sie als Studenten wirklich auch Unistress haben und nicht nur auf Partys abhängen fand ich klasse oder dass Sage's Probleme sich nicht einfach mit einem Fingerschnippen in Wohlgefallen auflösen.Andererseits fand ich andere Sachen wiederum etwas überspitzt (die gegensätzlichen Wohnsituationen der 3, Sage's unglaubliches Pech,...).Abschließend will ich auch noch Laura Kneidl's Schreibstil loben, der war klasse - super flüssig und ich hab (auch wenn ich sie nicht immer komplett nachvollziehen konnte) immer mit Sage mitgefühlt. Ich hatte genau wie sie Herzkribbeln, Herzschmerz und Angst. Apropos Herzschmerz: wie diabolisch ist denn bitte das Ende?!Tipp an alle die es noch nicht gelesen haben: wartet noch bis Januar 2018, damit ihr den 2. Band direkt im Anschluss lesen könnt 🙈😅

  • Denise Bücherwunderland
    2018-09-22 16:32

    Was für ein mieser Cliffhanger 😳😭. Solltet ihr das Buch noch nicht gelesen haben, wartet bis Ende Januar auf Band 2 😚😋.Die Protagonistin Sage versucht vor ihrer traumatischen Vergangenheit zu fliehen und neu anzufangen. Nachdem sie panische Angst vor Leuten, insbesondere Männern hat, ist allein der Alltag am College schon eine echte Herausforderung für sie. Dann trifft sie auf Luca, der ihr erstmal ziemliche Angst macht, aber mit dem sie sich auch super versteht und der sie teilweise ihre Ängste vergessen lässt 😁. Sage war mir sehr sympathisch, denn obwohl sie schlimmes erlebt hat und panische Angst hat, versucht sie doch auf eigenen Beinen zu stehen und ein normales Leben zu führen. Das kann man wirklich nur bewundern. Luca ist irgendwie ein echter Traumtyp 😍. Ich meine er liest gerne 😍😍😍, legt Listen für einfach alles an, ist absolut süß, wenn er jmd in sein Herz geschlossen hat und sieht auch noch gut aus 🤤.Man könnte sagen ich hab ihn gleich ins Herz geschlossen 😊,obwohl das Buch nur aus der Sicht von Sage geschrieben wurde. Die Liebesgeschichte geht sehr langsam voran und im Grunde genommen entwickelt sich erstmal eine wundervolle Freundschaft 😍. Sowas liebe ich! Man merkt richtig wie die Gefühle nach und nach mehr werden. Auch die Nebencharaktere wie April und Gavin fand ich einfach toll und ich hoffe, dass es hier noch mehr Bücher geben wird 😍. Ich habe zwar einige Pausen bei dem Buch gemacht, aber trotzdem hat mich die Geschichte nicht losgelassen. Der Schreibstil ist locker, flüssig und absolut gefühlvoll. Mein einziges Problem ist DIESES ENDE!! 😣 Ich brauche doch ein Happy End... Und jetzt muss ich noch einen Monat warten bis es weitergeht.... Fazit Ein wundervoller New Adult Roman 😍 mit einem fiesen Ende 😒

  • Tanja Voosen
    2018-09-24 13:09

    ALL THE FEELS. Ehrlich ... dieses Buch. Es weckt SO VIELE Gefühle in einemIch muss jetzt erstmal überlegen, ob ich eine Runde lache oder eine Runde weine.Jedenfalls war es echt toll <3

  • Julia
    2018-08-26 10:29

    Ich habe ein paar von Laura Kneidls Büchern gelesen und auch gemocht, doch ich hätte nie gedacht, dass aus ihrer Feder mal so eine Perle kommen würde. In den vorherigen zwei Wochen habe ich noch zwei weitere NA Bücher gelesen, um meine plötzliche Lust auf das Genre zu stillen. Berühre mich. Nicht. hat alles, was ich in denen gesucht und nicht gefunden habe.Zuerst das unwichtigste: Es ist für NA ja üblich, dass die am College spielen, doch vom Studium der Figuren selbst bekommt man nicht viel mit. HIER NICHT! Man schlägt das Buch auf und merkt: diese Leute studieren. Sie haben Stress mit Hausarbeiten und der Vorbereitung auf Klausuren und nicht allzu viel Freizeit (an dieser Stelle mochte ich Physikstudentin und Freundin April sehr =P), sie sitzen in ihren Vorlesungen und hören ihrem Professor zu und lästern untereinander über sie. Man sitzt mit vielen Leuten im Vorlesungssaal, von denen man die meisten nicht mal kennt. Sage führt das „typische“ armer Student-Dasein. Es gibt die eine oder andere Party, klar, doch das Thema Party ist hier nicht zentral wichtig für die Geschichte. Nicht nur das Studentendasein ist realistisch aufgebaut. Auch generell sind Entwicklungen logisch und nehmen sich die Zeit, die sie brauchen. Manchmal hat es mich wahnsinnig gemacht, wie langsam Luca und Sage sich näher kamen, doch ich würde es gar nicht anders haben wollen, alles andere würde keinen Sinn machen. Oder auch Sages Umgang mit ihrem Problem, das nicht über Nacht plötzlich weg ist. Toll, einfach toll. (Und erinnert mich an mein anderes Jahreshighlight, wo es dieses Wunderheilmittel ebenfalls nicht gab.)Berühre mich. Nicht. hat mich direkt von der ersten Seite an gefesselt und so sehr mitgenommen. Ich habe mit Sage gefühlt, ich wollte wissen, was ihr widerfahren ist und ich habe micht über jeden kleinen Erfolg mit ihr gefreut. DAS ist die Art von Buch, die meine Liebe zum Lesen immer wieder neu entfachen.Die Figuren sind toll. Die Hauptcharaktere sind durchweg sympathisch, haben aber auch ihre Ecken und Kanten, die ihnen Tiefe verleihen. Ich kaufe es Laura einfach ab, Sage ist nicht perfekt, April und Luca sind keine Engel. Ich habe das schon ein paar mal hier gesagt, aber auch sie sind genauso realistisch, wie auch alles andere an dem Buch.Einziges kleines Manko: Das Ende! WIE kann man Leser so hängen lassen? D= Der 2. Teil kommt Ende Januar raus, ich wollte ihn am liebsten nach den ersten 50 Seiten schon haben. Ich hätte sehr viel lieber ein doppelt so dickes Buch gelesen und alles direkt zusammen gehabt, als jetzt diese Qual aka Warten durchstehen zu müssen.FazitLest es. Lest dieses Buch unbedingt, es ist eine der besten New Adult Geschichten, die ich kenne. Besonders Fans des Genres werden viel Freude daran haben. Doch wartet am besten noch die zwei Monate, damit ihr beide Teile direkt hintereinander lesen könnt. Vertraut mir.

  • Elisabeth
    2018-08-26 09:16

    Nachdem mich im New-Adult-Genre einige immer wiederkehrende Aspekte genervt haben, wollte ich wenigstens Laura Kneidl eine Chance geben, hat sie mich doch mit ihren YA-Fantasyromanen gut begeistern können - und ich wurde nicht enttäuscht! Hier wird keine künstliche Spannung aufgrund unfassbar lang zurückgehaltener Informationen erzeugt, die Charaktere sind sympathisch und handeln ziemlich realistisch und es wird auch kein allzu synthetisches Drama erzeugt. Zwar hat man im College-New-Adult-Bereich nicht schrecklich viele Freiheiten, aber diese Geschichte verläuft trotzdem nicht nach Schema F und traut sich, einiges anders zu machen. Außerdem findet man hier Laura Kneidls genialen Schreibstil wieder, der mich auch in ihren anderen Romanen überzeugen konnte. Dass die beiden Bände der Dilogie zusammenhängend sind, finde ich ziemlich cool, auch wenn ich jetzt schnellstmöglich Band 2 brauche.

  • Krissysch
    2018-09-23 12:14

    Ich bin ganz begeistert davon, wie gut Laura Kneidl schreiben kann. Ihr Schreibstil ist einfach toll. Ich war schon nach den ersten Seiten mitten in der Geschichte und von Anfang an begeistert. Die Charaktere sind toll, die Story ist toll, der Schreibstil ist toll. Gut, das Ende hat mich nicht komplett überzeugt, aber schließlich kommt ja noch ein zweiter Band, da muss es ja noch ein wenig Stoff für geben. Auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung und ein großes Lob für die Autorin, nicht nur, weil das Buch so toll geworden ist, sondern auch weil sie ein Buch in diesem Genre geschrieben hat, das nicht sämtliche Klischees bedient und zeigt, dass gute Bücher das gar nicht nötig haben. :)

  • Meli
    2018-09-19 15:27

    Um ihren Ängsten zu entkommen ist Sage an ihrem achtzehnten Geburtstag abgehauen, um in Nevada zu studieren. Dort möchte sie ihre Ängste besiegen und einen Neuanfang versuchen.Luca, ihr Mitarbeiter in der Bibliothek, steht mit seinen Muskeln und den Tätowierungen für alles, was sie fürchtet, doch sie muss ihn ertragen.Und wie es das Schicksal will, begegnet sie ihm viel öfter, als ihr lieb wäre, und muss einsehen, dass er nicht der ist, der er zu sein scheint ...Cover und TitelIch finde das Cover mit den rosa Blüten sehr hübsch und finde auch den Titel passend. Er drückt aus, dass Sage eigentlich berührt werden möchte, aber es aufgrund ihrer Ängste nicht zulassen kann.ProtagonistenSage hat ihre Geheimnisse, die sie um jeden Preis hüten will. Sie möchte normal wirken und erzählt darum nicht mal ihrer Mutter etwas davon, obwohl das sicher ganz gut wäre. Ihre Erinnerungen und Ängste verfolgen sie und überkommen sie in den ungünstigsten Momenten, sodass sie manchmal Schwierigkeiten hat, ein normales Leben zu führen. Zwar ist sie, etwas feige, einfach abgehauen, aber sie ist entschlossen, ihre Ängste zu bewältigen. Doch sie ist schüchtern und zurückhaltend und will definitiv auch keine Unterstützung von ihren Eltern. Sie leidet unter den Umständenund der Leser leidet mit ihr, weil Sage eben das Opfer ist. Schade fand ich nur, dass sie die anderen eben belogen hat, wenn es um ihre Vergangenheit oder eben um ihre Ängste ging.Lucawirkt wie ein Aufreißer und eigentlich ist er das auch. Aber während Sage erwartet, dass er ein aggressiver, unsensibler Typ sein würde, aber das trifft so gar nicht zu. Er macht sich Sorgen, liebt seine Schwester, liest gerne Bücher und ist auch sehr aufmerksam. Im Grunde verhält er sich eigentlich immer richtig. Bei Sage gibt er sich viel Mühe, ihr zu helfen und sie nicht zu bedrängen, weil er merkt, dass sie Probleme hat.April ist ein sehr nettes Mädchen und die neue beste Freundin von Sage. Sie kümmert sich um sie, sonst wäre Sage wirklich alleine. Da sie sehr normal ist, hilft sie auch Sage zu ein wenig Normalität.Handlung und SchreibstilEs geht also um ein Mädchen, dass Angst vor Kontakt mit Männern hat, weil ein Mann sie lange misshandelt hat. Am Anfang des Buches ist sie zwar sehr ängstlich, aber ich finde, sie ist sehr gut vorangekommen. Vielleicht sogar etwas zu gut. Meistens kam sie gut zurecht, hatte aber immer wieder Rückfälle. Ich fand ihre Ängste eigentlich gut beschrieben und hatte daher auch Mitgefühl, aber ich fand schon, dass es schon etwas zu einfach war. Natürlich freue ich mich schon für sie, aber trotzdem.Man begleitet Sage also auf diesem Weg gegen ihre Ängste und Erinnerungen, es ist gefühlvoll und schön und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Auch die langsame Entwicklung ihrer Beziehung zu den anderen Charakteren hat mir sehr gut gefallen, vor allem bei Luca, weil es echt wunderbar langsam und ausführlich war. Das Ende des Buches hat mir echt das Herz gebrochen und daher freue ich mich sehr auf die Fortsetzung!Fazit"Berühre mich. Nicht." hat mir wirklich sehr gut gefallen, denn es war gefühlvoll und sehr schön und es war wunderbar, zu lesen, wie Luca und Sage sich näher kamen!

  • Kira Schumacher
    2018-09-22 10:33

    Wir befinden uns momentan in einer Zeit, in der Diversität in Jugendliteratur ein Qualitätsmerkmal wird. Leser_innen fordern Romane mit Protagonisten, die bisher minderrepräsentierten Kollektiven entstammen. Dafür können wir nur dankbar sein, weil Diversität in der Literatur auf der einen Seite unseren Horizont erweitern kann und auf der anderen Seiten unseren Mitmenschen, die bisher kaum je unkomprimierte Identifizierungsflächen in der Literatur gefunden haben, Gelegenheit bietet, endlich Geschichten zu lesen, in denen sie die Helden sind.Mit dieser Entwicklung geht jedoch eine gewisse Verantwortung einher, der Autor_innen sich nicht entziehen können, die Geschichten schreiben, die sich mit Diversität brüsten. Insbesondere gilt das für Autor_innen, die sich Themen annehmen, von denen sie selbst nicht betroffen sind. Hier ist insofern Vorsicht geboten, als dass Privilegien schnell den Blick auf die Wirklichkeit derjenigen verzerren, die diese Privilegien nicht teilen. Anders als bei Charakteren, die unserem eigenen Lebensentwurf nachempfunden sind, ist es in diesen Fällen mit Empathie häufig nicht getan, da eine privilegierte Sozialisation den Blick für die strukturelle Barrieren verzerrt, die das Leben derjenigen prägen, die hier zu Charakteren abstrahiert werden sollen. Es braucht also, wie in unserem vorletzten Skepsiswerke-Beitrag schon angeklungen, Recherche.Womit wir zu Berühre Mich. Nicht. kommen, denn gerade an der hat es für mich im Fall von Sage und ihrem Leben mit der Angst extrem gemangelt. An dieser Stelle sei erwähnt: Ich bin nicht selbst betroffen - weder von einer generalisierten Angststörung noch von einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Alles, was ich an Wissen über diese Krankheiten habe, stammt aus meinem Psychologiestudium (Bachelor minor), insbesondere aus der Vorlesung über Klinische Psychologie.Wir begegnen Sage als einer Protagonistin, die vor ihrer Vergangenheit flieht und alleine ins 3000 Meilen entfernte Melview zieht, um dort zu studieren. Auf den ersten Seiten wird klar: Sie flieht vor Misshandlungserfahrungen, ein paar Seiten später: es geht um innerfamiliären Kindesmissbrauch. Und worin zeigt es sich? In Angst vor Männern.Bis hierhin – kein Problem. Im Gegenteil: bis hierhin hatte ich gute Hoffnungen für die Story. Denn ich hätte sie liebend gern gemocht – ein deutscher Bestseller mit einem Fokus auf einer Angstpatientin? Gott, wie ich das geliebt hätte. Und das hätte klappen können. Wir hätten ein mit Berühre Mich. Nicht. ein Buch bekommen können, über ein junges Mädchen, das sich aus einer schrecklichen Situation befreit und das mithilfe von Freunden (und Freunden, die zu mehr werden könnten) beginnt, sich ihr Leben zurückzuholen. Es aus den Klauen des Traumata zu befreien, das sie so sehr einschränkt, dass sie ihrem neuen Arbeitgeber am Anfang nicht die Hand geben kann, weil er zufällig ein Mann ist.Mehr noch: ich glaube, Berühre Mich. Nicht. hätte mich Leichtigkeit dieses Buch sein können. So viel wurde angelegt, das so wichtig gewesen wäre. Sages Therapie wird thematisiert (wenn auch vor allem nur in ihren äußeren Merkmale ‚korrekt’ - die Dauer, bis es zur Behandlung kommt, die Kosten, die damit verbunden sind) und damit wird wenigstens angedeutet, dass es kein Fall von ‚Liebe heilt alles’ ist (wobei für die Gesamheit des Buches das zu hinterfragen bleibt). Außerdem sehen wir Sage in Angstsituationen mit passender Angstreaktion. Wir sehen in vielen Kontexten eine graduelle Verbesserung dieser Angst, Schritt für Schritt, und wir sehen die etlichen Vermeidungstaktiken, die sie implementiert, um ihrer Angst für einige Momente entkommen zu können. Wir sehen auch, wie sie ein stabiles soziales Netzwerk ausbaut, in dem sie Vertrauen finden und Kraft schöpfen kann.Aber final hätte man jeden dieser Schritte weiter denken müssen, ihn gewissenhafter zu Ende führen. Sprechen wir zuerst über die Therapie, um zu verdeutlichen, was ich damit meine.Auch wenn ich es unwahrscheinlich finde, dass eine junge Frau, die seit acht Jahren misshandelt wird, nie gegoogelt hat, was das mit ihr macht, und deswegen auch nie auf den Begriff Posttraumatische Belastungsstörung gestoßen ist, kann ich das als realistisch annehmen. Sage hat keinen eigenen Laptop, vielleicht war sie auch zu beschäftigt damit, ihre Familiensituation zu überstehen, okay. (Wobei immer wieder angedeutet wird, dass sie mit einer Schulpsychologin gesprochen hat, die den Begriff wiederum hätte kennen müssen). Spätestens aber, wenn sie das erste Mal auf ihre Therapeutin trifft, hätte sich die „Angststörung“, die sie angeblich hat, als das offenbaren sollen, was es wirklich ist: eine Posttraumatische Belastungsstörung.Hier ein kurzer Informations-Input, damit wir alle auf demselben Stand sind:ICD-10 KlassifizierungF 43.1 Posttraumatische Belastungsstörung1. Ereignis von außergewöhnlicher Bedrohung o. mit katastrophalem Ausgang2. Anhaltende Erinnerung o. Wiedererleben der Belastung (Flashbacks, wiederholende Träume, innere Bedrängnis in ähnlichen Situationen)3. Umstände, die der Belastung ähneln, werden vermieden.4. Entweder a: Unfähigkeit, sich an wichtige Aspekte zu erinnernb: 2 Symptome einer erhöhten psychischen Sensitivität: Ein- & Durchschlafstörungen, Reizbarkeit / Wutausbrüche, Konzentrationsschwierigkeiten, erhöhte Schreckhaftigkeit5. Die Kriterien 2, 3 und 4 treten innerhalb von 6 Monaten nach dem Ereignis auf.In Sages Fall handelt es sich um ein Interpersonelles Typ-II-Trauma, das ein hohes Risiko für eine Posttraumatische Belastungsstörung bedeutet. „Nichtbehandelte PTBS führen zu höheren Raten von Familien- & Partnerschaftsproblemen, erhöhen Scheidungsraten sowie höhere Raten von Arbeitsproblemen bzw Arbeitslosigkeit. Für diese psychosozialen Komplikationen lassen sich u.a. die symptom-bedingten Beeinträchtigungen der Betroffenen (z.B. Vermeidungsverhalten, Konzentrationsschwierigkeiten, erhöhte Reizbarkeit) verantwortlich machen.“1Womöglich mit Ausnahme der Wutausbrüche finden sich all diese Symptome in Sage wieder. Aber gut, hier ist es eine Frage von Begrifflichkeiten: obgleich die am leichtesten zu beheben scheint, mag sie auch den geringsten Impact haben.Das Verhalten der Psychologin ist jedoch schwerwiegender: nicht nur, dass sie Sage bei ihrem ersten Treffen ihre Störung in den Mund legt und suggestive Fragen der Teufel der Psychologie sind, sie bittet Sage auch, einen vollkommen unbeteiligten Menschen mit zur Therapie zu bringen, bevor Sage auch nur die ersten Konfrontationsübungen unter therapeutischer Anleitung durchgeführt hat. Darüber hinaus spricht sie Sage in der Öffentlichkeit an, ohne dass Sage davor auf sie zugegangen wäre … was nicht den üblichen Standards von Umgang zwischen Psychologen und Patienten entspricht. Ich durfte Patienten auf der Straße nicht mal ansprechen, während ich mein FSJ in der Psychiatrie gemacht habe, um auch sicher zu gewährleisten, dass ihre Privatsphäre gewahrt wird.Ich kann verstehen, wenn man diese Informationen nicht einfach hat. Die fliegen einem nicht zu, wenn man Laie ist. Aber aufs erste Googlen hin gibt es mehrere Links, die einen über mögliche Therapien informieren. Und wenn ich die Therapie darstellen will, so detailliert, dass ich Sessions minutiös wiedergeben, samt Dialog zwischen Psychologin und Patienten, erwarte ich mindestens dieses Level an Recherche. (Dass eine derartige Darstellung nicht nötig gewesen wäre, beweist Kneidl in Teil II der Reihe – in der Therapie noch thematisiert wird, aber nicht auf eine so detaillierte Weise, die dann Gelegenheit zu falscher Darstellung bietet.)Und ich erwarte mir auch eine Konsistenz der Beschreibung des Krankheitsbildes, die nicht an jeder beliebigen Stelle der Bequemlichkeit des Plots weicht. Nur, weil ich mich in jemanden verliebe, schwindet meine PTBS nicht. Dass Luca für Sage, ohne jegliche therapeutische Anleitung, bald keine Angst mehr bedeutet, ist unwahrscheinlich. Das grenzt an Wunderheilung durch Liebe, wie sie im Rahmen psychischer Krankheiten schädlicher kaum sein kann. Während des gesamten Lesens konnte ich nicht vergessen, wie sich ein Jugendlicher fühlen mag, der diese Symptomatik zeigt und sich so gerne verlieben würde oder auch verliebt hat, aber über seine Symptomatik alleine nicht hinweg kommt. Wie frustrierend, wie schädlich muss das sein, entweder glauben zu müssen, man liebe nicht genug, oder darauf zu verzichten, sich Hilfe zu holen, weil man sich ja nur verlieben muss, um "geheilt" zu werden.Und ich verlange hier nichts Unmögliches, aber wenn eine Szene, die als Flirt beginnt, aber bald alle Anzeichen von Nötigung enthält, keinerlei Angstreaktion in Sage auslöst, sondern zu einem Kuss führt, dann muss man sich fragen, welche Priorität die korrekte Darstellung des Krankheitsbildes neben dem Plot hatte. Auf zwei Seiten ignoriert er ihr „Nein“ sechs Mal; zieht sie zu sich/lehnt sich so nah zu ihr herüber, dass sie seinen Atem spüren kann; drängt sie fünf Mal, „es“ ihr zu sagen und manipuliert sie emotional [„Du schuldest mir etwas, Sage“ / „Ich habe meine Meinung geändert, und vielleicht ändere ich sie wieder, wenn du mir sagst, was ich hören will“ / „Sag mir, was ich hören möchte“] - vgl. S. 343-346).Wer das Buch gelesen hat, weiß, wie ähnlich diese Szene denjenigen gewesen ist, die im Zentrum ihres Traumas stehen, und so attraktiv kann kein Mensch der Welt sein, dass ich die Parallelen überlese.Und überhaupt – die Beziehung zwischen Luca und Sage. Während Luca mit der Geduld eines Engels gezeichnet ist und nie Erklärungen verlangt und scheinbar immer weiß, wie er sich richtig zu verhalten hat, belügt Sage ihn bis zum Ende, lässt ihn stehen, ohne sich je eine Erklärung abzuringen und erwartet dann, dass alles ganz normal weiter geht. Das wirkt auf mich schon höchst ungesund (für Luca), wird aber noch dadurch verschärft, dass die Beziehung der beiden als die eine angepriesen wird, in der sie vertrauen lernt. Die Beziehung, der sie „Heilung“ zu verdanken hat. Und auf knapp 800 Seiten (Teil I und Teile von Teil II) schafft sie es nicht, ihm die Wahrheit zu sagen? Wow. Was für eine inspirierende Beziehung. Was für ein Erfolg.Was so schade ist. Weil Laura Kneidl einen wunderbaren Fokus auf die Freundschaften legt, die Sage knüpft und pflegt. Mit April, mit Megan. Aber auch mit Luca. Die Entwicklung dahingehend ist großartig. Sie entwickeln sich langsam, die Beziehungen, aber sie entwickeln sich (bis auf den PTBS-Teil) glaubwürdig. Man hätte eine großartige Geschichte daraus machen können, hätte man früher mit offenen Karten gespielt, hätte man sich Hilfe bei der Recherche geholt von Betroffenen, Psychologen oder auch nur Psychologiestudenten. Man, das macht die Enttäuschung bei mir nur bitterer, dass ich so viel Potential sehe und dann doch so viele verschenkte Chancen bemerken musste. Denn ich bin jeweils in drei Tagen durch die Bücher geflogen. Und musste mir nach dem Cliffhanger des ersten Teils den zweiten kaufen, sobald er rauskam. Sogwirkung? Ohne Frage.Aber Sogwirkung alleine macht für mich ein Buch nicht gut. Vor allem nicht dann, wenn es sich mit Diversität schmückt und dann so wenig abliefert, wenn es an die korrekte Repräsentation dieser Diversität geht. Schade! Bei so viel Öffentlichkeit und Erfolg hätte eine ermutigende, ehrliche Geschichte über die Behandlung einer PTBS – auch im Rahmen von Freundschaften (und aufkeimenden Beziehungen) – so viel Gutes bewegen können.

  • Brina
    2018-09-08 08:12

    Ich habe bereits einige Bücher aus der Feder von Laura Kneidl gelesen und war bislang immer sehr begeistert, dementsprechend hoch waren die Erwartungen an "Berühre mich. Nicht.", ihren ersten Ausflug ins New Adult-Genre. Letztendlich muss ich sagen, dass ich von der Geschichte wahnsinnig begeistert bin, denn nicht nur der Schreibstil war wieder einmal großartig, sondern auch die Grundstimmung in der Geschichte, die wunderbaren Figuren und eine Achterbahn der Gefühle, die die Autorin bei mir hinterlassen hat.Obwohl sich die Geschichte an sich stets leicht und flüssig liest, ist die Thematik alles andere als einfach und hat oftmals einen dicken Kloß in meinem Hals hinterlassen. Hier wird nicht nur über Missbrauch erzählt, sondern über sämtliche Nachwirkungen, die beim Opfer mehr als deutlich spürbar sind. Dazu wurde das Thema Missbrauch, die Folgen und auch die Behandlungsmethoden sehr gut recherchiert, sodass man einen interessant Einblick zum Thema Heilungsprozess erhält. Die Figuren sind nahezu perfekt ausgearbeitet, man lernt sie ausreichend kennen, man kann mit ihnen mitfühlen, sich zum Teil in sie hineinversetzen und sie einfach nur ins Herz schließen.Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der 18-jährigen Sage, die von Maine nach Nevada zieht, um dort an der hiesigen Universität zu studieren. Während viele Studenten sich auf zahlreiche Parties, Affären und jede Menge Erfahrungen freuen, möchte Sage nur eins: Freiheit! Weg von ihrer Familie, weg von ihren Ängsten und vor allem weg von den Qualen, die sie all die Jahre erlitten hat. In Nevada soll ihr Neuanfang beginnen, der sich jedoch als sehr holprig darstellt, denn Sage hat weder eine Wohnung, noch besonders viel Geld, noch sonst jemanden, an den sie sich wenden kann. Gleichzeitig möchte sie nicht, dass jemand von ihrer Vergangenheit erfährt, sodass sie sich zunächst bewusst von den anderen Studenten abschottet. Dies ändert sich jedoch schlagartig, als sie auf April und ihren Bruder Luca trifft, die ihr Leben in jeglicher Hisicht verändern. Während Sage April direkt ins Herz schließt und sich mit ihr anfreundet, steht sie Luca noch skeptisch gegenüber und hat vor ihm und seinen Tattoos große Angst. Dass die Angst jedoch unbegründet ist, lernt Sage erst nach und nach und somit kann sie sich Luca nach einiger Zeit auch mehr öffnen, sodass man erkennt, dass die beiden doch mehr verbindet, als man zuvor geahnt hat. Aber kann eine solche Freundschaft oder gar mehr tatsächlich funktionieren, wenn Sage so viele Geheimnisse und Ängste mit sich herumträgt?Mit Sage lernt man eine äußerst liebenswerte Figur kennen, die es im Leben bislang nicht leicht hatte. Ich konnte mich häufig in ihre Situation hineinversetzen und mit ihr mitfühlen, gleichzeitig konnte ich sie allerdings oftmals nicht verstehen, da ich ihr Verhalten manchmal nicht einschätzen konnte und ihr mehr Mut und mehr Selbstvertrauen gewünscht hätte. Dennoch ist sie eine hervorragend ausgearbeitete Figur, die man nur ins Herz schließen kann. Gleiches gilt auch für Luca und April. Während April ein absoluter Serienjunkie ist, offen auf Menschen zugeht und sich für Mode interessiert und Mathematik studiert, ist Luca das genaue Gegenteil. Er liebt Bücher über alles, wirkt aber auch gleichzeitig geheimnisvoll, da er sich nur schwer auf andere Menschen und Gefühle einlassen kann und somit lieber für sich ist. Dennoch ist er in "Berühre mich. Nicht." alles andere als ein typischer Bad Boy, sodass die Autorin bei diesem Werk zum Großteil auf die üblichen Klischees aus dem Genre verzichtet hat.Wer bei dieser Geschichte eine einfache Liebesgeschichte erwartet, der könnte unter Umständen enttäuscht sein, denn die Geschichte ist weitaus tiefgründiger und düsterer als man zunächst denken könnte. Hier geht es nicht nur um die erste große Liebe, sondern vor allem auch um Missbrauch, Angstzustände, Selbständigkeit und Vergangenheitsbewältigung, sodass man zunächst von der Geschichte überwältigt werden könnte. Dies äußert sich besonders in Sages Gedanken und Gefühle, die manchmal aufgrund ihrer Vergangenheit nur schwer zu ertragen sind. Dennoch werden sämtliche Themen sensibel behandelt, sodass sich sicherlich auch der ein oder andere Leser in Sage wiedererkennen könnte.Das Cover ist nicht nur typisch für das Genre, sondern auch ein wunderschöner Hingucker, der direkt einen Ehrenplatz in meinem Regal erhalten hat. Die Kurzbeschreibung liest sich vielversprechend, verrät allerdings nicht zu viel, sodass man im Laufe der Geschichte noch oftmals überrascht wird.Kurz gesagt: "Berühre mich. Nicht." hat alles, was ein gutes Buch braucht: Einen phantastischen Schreibstil, ein tolles Setting, eine Thematik, die bestens recherchiert und erzählt wird und Figuren, in die man sich hineinversetzen und mit denen man mitfühlen kann. Ich bin somit mehr als begeistert und kann den Auftakt der "Berühre mich. Nicht."-Dilogie nur empfehlen.

  • Katharina // katharia
    2018-09-09 14:17

    Ein ganz besonderes New Adult Buch, das mich wirklich gepackt hat. Es ist praktisch unmöglich sich nicht in Luca zu verlieben. Wie die Ängste von Sage beschrieben werden und wie mit dem Thema umgegangen wird ist selten und beeindruckend. Wirklich gut gemacht. Auch toll fand ich, dass Luca mal kein typischer Bad Boy war sondern eine Leseratte, die nicht gerne viele Menschen um dich hat - genau mein Fall haha 😆 (aber ich liebe meine Bad Boys trotzdem)Ich kann es nur jedem empfehlen dieses Buch zu lesen, der mal mehr als „nur“ New Adult lesen möchte!

  • allys_books
    2018-09-21 12:27

    😭😍😍😍😍😭😍😭💕💕😍😭😭

  • bookspumpkin
    2018-09-07 08:10

    Ich kann wirklich verstehen, wieso so viele Leser dieses Buch lieben. Aber für mich war es ein ziemlich durchschnittliches Buch. Die Handlung war nichts Außergewöhnliches. Das erste 3/4 des Buches hat sich sehr gezogen und es plätscherte so vor sich hin. Ich hätte niemals gedacht, dass mir beim New Adult die Liebesgeschichte mal ZU langsam vorangeht. Der Schreibstil von Laura Kneidl war sehr angenehm zu lesen. Man konnte sich gut in die Charaktere hinein fühlen und es ließ sich sehr schnell lesen. Luca war ein großartiger Charakter. Ich habe ihn sehr geliebt und wie er mit Sage umgegangen ist war wirklich toll.Aber Sage hingegen mochte ich überhaupt nicht. Ich habe nicht verstanden, warum sie nicht einfach mit ihm redet, ihm nicht einfach vertraut. Nach allem was sie gegen Ende mit ihm gemacht hat hätte ich schon erwartet, dass sie endlich mit der Wahrheit rausrückt. Ja... Das Ende. Es hat mir nicht gefallen. Ehrlich gesagt war das genau die Reaktion von ihr die ich erwartet habe und ich hätte mir da wirklich etwas Originelleres gewünscht.Trotzdem bin ich gespannt wie der zweite Band wird und ich werde ihn definitiv lesen, sobald er erscheint.Von mir leider nur 3 Sterne. PS: Können wir kurz das wunderschöne Cover würdigen? Es ist ein Traum!!!

  • buecher_bewertungen1
    2018-09-09 12:28

    Obwohl ich mir anfangs nicht so sicher war, liebe ich das Buch! Freue mich jetzt auf den zweiten Band!Was soll ich sagen? Nun habe ich das Buch auch endlich mal gelesen. Lange Zeit habe ich mich ja davor gedrückt, weil ich einfach so mega gehypte Bücher nicht lese. Und wenn dann erst gaaaaaanz spät, wenn überhaupt. Doch als ich mir den Klappentext durchgelesen habe und ihn doch sehr ansprechend fand, wollte ich es unbedingt lesen. Umso glücklicher war ich, als mich mein Mann diesen Samstag mit beiden Teilen überrascht hat. Natürlich habe ich auch gleich angefangen zu lesen und habe es regelrecht verschlungen!! Wirklich! Die Geschichte hat mich so gefesselt, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht mit Sage oder auch mit ihr und Luca (den ich übrigens total toll finde). Ein Glück, dass der zweite Band auch schon erschienen ist und ich gleich weiterlesen konnte. Den Schreibstil fand ich recht angenehm zu lesen, er ist sehr jugendlich aber doch auch irgendwie erwachsen. Auf jeden Fall fühlt man sich gleich so, als wäre man mittendrin und ich habe so mitgefühlt mit Sage, die aufgrund ihrer Vergangenheit viel mit sich zu kämpfen hat. Irgendwie bewundere ich sie für ihre Stärke, hab aber auch auf der anderen Seite Mitgefühl für sie. Sie hat wirklich schlimme Dinge durch ihren Stiefvater Alan miterlebt, das wünscht man wirklich niemanden. Kurz nach ihrem 18 Geburtstag schafft es Sage auszubrechen aus ihrem Leid und "flüchtet" nach Nevada, um dort zu studieren. Sie hat aber kein Geld, kennt niemanden, hat keine Wohnung und muss somit ihn ihrem VW schlafen, was auf Dauer auch keine Lösung ist. Zusätzlich zu diesen Problemen ist ihre Angst durch das Erlebte ein ständiger Begleiter. Als sie April und Luca und deren Freunde kennenlernt, taut Sage ein wenig auf und fasst so langsam Vertrauen. Auch die anfängliche Angst vor Luca lässt mit der Zeit nach, erst recht als sie bei den Beiden einzieht.April ist ein ganz wundervoller Charakter, den ich von Anfang an sehr gemocht habe. Man merkt, dass sie ein herzensguter Mensch ist und obwohl sie mit Sicherheit Geld wie Heu hat, lässt sie es genauso wenig raushängen wie Luca. April liegt viel an der Freundschaft zu Sage und setzt sich auch viel für sie ein, denn sie merkt, dass sie es nicht so gut gehabt hat wie sie.Luca fand ich auch von Anfang an einfach nur toll. Er ist heiß aber auf seine eigene Art und Weise doch sehr liebevoll. Ich fand auch die steigende Anziehungskraft zwischen ihm und Sage sehr gut beschrieben, denn ich selbst habe schon fast gespürt wie die Beiden sich immer mehr annähern wollen. Wirklich sehr gut rübergebracht.Gott sei Dank hatte ich Band 2 schon hier liegen, denn nach dem furchtbaren Cliffhanger von Band 1 wäre ich fast ausgerastet, wenn ich noch hätte lange warten müssen um zu erfahren wie es weitergeht!!!!!So, und nun lese ich Band 2 weiter!Mich hat die Geschichte sehr mitgerissen, ich habe mit Sage mitgefühlt, mitgelacht aber auch ein Auge auf Luca geworfen, deswegen kann ich sie da gut verstehen.Deswegen vergebe ich auf jeden Fall 5 von 5 Sternen.

  • Lena G.
    2018-09-17 11:22

    Schon seit Jahren lese ich mich quer durch das New-Adult-Genre und bevorzuge ganz klar die übersetzten Werke ausländischer Autorinnen. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich mit „Begin Again“ von Mona Kasten bisher nur einen einzigen New-Adult-Roman gelesen, der von einer deutschen Autorin verfasst wurde und leider hat mir die Story überhaupt nicht gefallen. Den Hype um diesen Roman kann ich immer noch nicht nachvollziehen.Doch wie es mit Hypes immer so ist: sie machen neugierig! So hat mich die kollektive Begeisterung in den sozialen Netzwerken, die Laura Kneidls Story „Berühre mich. Nicht“ schon seit Wochen auslöst, so neugierig gemacht, dass ich ihr New-Adult-Debüt unbedingt lesen und im besten Fall auch lieben wollte.Zu Beginn sah es auch ganz gut aus, denn Sages Geschichte nahm mich schnell gefangen und sowohl ihr Kummer als auch ihre lähmenden Ängste ließen auf eine tiefgründige und ergreifende Story hoffen.Allerdings legte sich der gute erste Eindruck recht schnell, denn die anfangs so sympathischen Charaktere wirkten auf mich schnell weichgespült, die Lovestory wurde gefühlsduselig und die ewigen Rückblenden in die grauenvolle Vergangenheit der Hauptfigur waren mir persönlich zu viel. Hier hätten auch wenige Flashbacks ausgereicht, um die gewünschte Dramatik zu erzeugen.Dass die Liebesgeschichte von Sage und Luca in diesem Buch nicht zu Ende erzählt wird, war natürlich vorhersehbar, da die Fortsetzung („Verliere mich. Nicht.“) bereits in den Startlöchern steht. Wenn die Handlung es hergibt, finde ich Dilogien großartig. Doch wenn die Handlung lediglich aus rein marketingtechnischen Gründen künstlich verlängert wird und ein völlig abrupter und unglaubwürdiger Cliffhanger herhalten muss, um den Lesern den zweiten Band schmackhaft zu machen, dann bin ich raus. Denn „Berühre mich. Nicht.“ hat für einen New-Adult-Roman, in dem sich für gewöhnlich die Ereignisse ständig überschlagen, einfach zu viele Längen, die der Spannung schaden.Auf einen Einzelband komprimiert hätte diese Liebesgeschichte meiner Meinung nach viel besser funktioniert. Denn sowohl die Grundidee als auch der Schreibstil von Laura Kneidl sind großartig, nur das allgemeine Konzept und die Umsetzung selbst sind mehr als unglücklich und schaden unterm Strich der gesamten Geschichte.

  • G.S.LIMA
    2018-09-05 08:34

    Alle werden mich hassen, aber das ist mir egal 😂 Mehr zu dem Buch Samstag in meinem Video

  • Anna (Ink of Books)
    2018-08-26 08:16

    DIESES. VERDAMMTE. ENDE! 😭❤

  • Coco
    2018-09-22 08:16

    Super tolle New Adult Geschichte mit tollen Charakteren und einen schönen Schreibstil.

  • Tintentraeume
    2018-09-24 08:08

    Inhalt:Als Sage mit all ihrem Hab und Gut nach Nevada ausreißt, um dort an der Uni zu studieren, hat sie nur ein Ziel: die Vergangenheit und damit ihn zu vergessen. So schwer es auch sein wird, Sage will kämpfen, für ein Leben, für ihr Leben und eine neue Zukunft. Dafür nimmt sie auch in Kauf, dass sie mangels Geld ihren geliebten VW-Transporter erst einmal als Wohnung/Schlafplatz umfunktionieren muss. Mittels eines neuen Jobs, will sie ihre Lebensumstände jedoch auf lange Sicht verbessern und bewirbt sich somit in der Universitätsbibliothek, um dort im staubigen Keller Bücher zu katalogisieren. Was sie nicht weiß, dass sie Seite an Seite mit dem unverschämt gutaussehenden Luca arbeiten muss. Er steht für alles, wovor Sage geflohen ist, für alles, wovor sie sich so sehr fürchtet, jedoch ist er nicht der, für den ihn Sage anfangs hält und als sie schließlich einen Blick hinter seine Fassade erhascht, beginnt ihre Angst immer mehr zu bröckeln. Doch kann Sage mit Luca und damit ihrer Angst, ihrer Vergangenheit entkommen?Meinung:OMG! Ich habe ja schon gehört, dass das Ende fies sein soll, aber SO fies? Das ist richtig gemein, liebe Laura Kneidl! Das Buch hat mir auf den letzten Seiten wirklich das Herz gebrochen und das nicht nur in zwei, sondern gleich in tausend kleine Teile. Dabei passiert es relativ selten, dass mich ein Buch so ratlos und aufgewühlt zurücklässt. Meine Gefühlswelt ist regelrecht durchgeschüttelt und auf den Kopf gestellt worden und das alles nur wegen einem einzigen Kapitel und zwei Worten: "Fortsetzung folgt". Jedoch ist meine Emotionalität gar nicht so selbstverständlich, denn bis weit über die Hälfte der Geschichte wollte ich noch gar nicht so richtig im Inhalt versinken. Schuld daran war vor allem Sage. Wie sehr ich mich auch bemüht habe, ich konnte keinen Draht zu ihr als Figur finden und so blieb sie, obwohl ich ihre Gefühlswelt verstehen und somit ihre Handlungen nachvollziehen konnte, mir durchweg unsympathisch. Hätte ich mich also nicht in der zweiten Buchhälfte in Luca verliebt, weiß ich nicht, ob mich die letzten Seiten nicht doch in einem anderen Zustand zurückgelassen hätten. Und so, gerade wegen Luca, bin ich emotional schließlich immer tiefer zwischen den Seiten versunken und habe mich in der Geschichte verloren.Denn sind wir einmal ehrlich: Luca ist der Inbegriff eines Traummannes. Klug, loyal, warmherzig, lustig, will Bibliothekar werden, LIEBT BÜCHER und zu allem Überfluss sieht er auch noch umwerfend gut aus - kurz: in ihn würde sich wohl jeder Bücherwurm verlieben. Trotz allem habe ich ihn erst nach über der Hälfte von "Berühre mich. Nicht" ins Herz geschlossen, da es einige Zeit braucht, bis man als Leser einen Blick hinter seine Fassade erhascht. Aber auch die Nebenfiguren haben der Geschichte einfach gut getan und konnten bei mir einige Sympathiepunkte, die Sage verspielt hat, wiedergutmachen. Allen voran definitiv April. Alles an ihr strahlt Energie und Lebensfreude aus, sie ist eine Gute-Laune-Figur, der man als Leser immer wieder gerne begegnet und mit der man auch im richtigen Leben nur zu gern befreundet wäre. Deshalb hoffe ich sehr, dass die Nebenfiguren im zweiten Teil noch mehr herausgearbeitet und eventuell mit einer eigenen kleinen Geschichte ausgestattet werden. Denn hatte beispielsweise April zu Beginn der Geschichte noch eine größere Rolle, rückte sie im Verlauf immer mehr in den Hintergrund und verlor damit an Tiefe - was ich letztlich sehr schade fand. Die Geschichte an sich entwickelt sich sehr langsam, was hier im Hinblick auf den Kontext jedoch kein Kritik-, sondern eher ein Pluspunkt ist. Sage ist ein sehr schüchterner und ängstlicher Charakter, weshalb eine Beschleunigung der Handlung der ganzen Geschichte die Authentizität geraubt hätte. Gerade durch die langsame Entwicklung, schafft es die Autorin hier eine sehr realistische und lebensnahe Geschichte auf die Beine zu stellen, die sich auch gerade deshalb von anderen Werken des Genres unterscheidet. Der zusätzlich angenehme und sehr flüssige Schreibstil der Autorin macht zudem einfach Spaß und sorgt dafür, dass die Seiten bloß so daher fliegen. Fazit:Besonders mit den ersten ca. 60 % des Buches habe ich mich sehr schwer getan, was hauptsächlich an Sage lag. Ihre Lage und ihre Gefühle konnte ich zwar verstehen, aber irgendwie war sie mir trotzdem nicht ganz so sympathisch - bisher ist sie das auch leider noch nicht. Dafür konnte Luca mein Herz gewinnen Und jetzt sitze ich hier und schaue vollgeladen mit Emotionen auf diese beiden Worte: "Fortsetzung folgt" und weiß so gar nichts mit mir anzufangen. Hysterisch lachen oder bitter weinen? Ich glaube, ich muss mich erst mal sortieren, denn "Berühre mich. Nicht." hat mir mein Herz in tausend kleine Stücke gebrochen - es wird wohl einige Zeit brauchen, bis ich es wieder zusammengeflickt habe und für den zweiten und finalen Band der Reihe bereit bin. In diesem Sinne: Fortsetzung folgt.

  • Bine
    2018-09-17 13:17

    Endlich mal wieder ein super tolles New Adult Buch, in dem ich mich super gut verlieren konnte. Anfangs hatte ich zwar ein paar Probleme, mit Sage klarzukommen, was ja aber eigentlich nur passend ist, da Sage ja auch erst lernen muss, mit sich selbst zurechtzukommen. Je weiter das Buch dann jedenfalls vorangeschritten ist, desto mehr habe ich mit ihr mit gefiebert und war bei jedem Schritt, den sie in Richtung ihrer eigenen Befreiung macht, stolzer auf sie. Mittlerweile ist sie mir wirklich ans Herz gewachsen! Sie ist einfach eine sehr authentische Person, sie fühlt sich sehr echt an, denn sie hat Erfolge und Misserfolge, mit denen sie mal gut, mal weniger gut umgeht. Nun kommen wir aber mal zu Luca. Ihn habe ich eigentlich von Anfang an ins Herz geschlossen. Er ist eigentlich ein ziemlich ruhiger und angenehmer Typ, wenn er einen denn in den Kreis seiner Leute aufnimmt, die er mag. Er hat eigentlich nicht viel von einem Bad Boy, wie ich finde, außer dass er eben ein wenig ignorant zu einigen Menschen ist und sich sexuell austobt. Ich zumindest hätte gerne einen Luca.Wie schon gesagt, habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Der Schreibstil war sehr, sehr flüssig und angenehm, sodass ich perfekt in die Geschichte eintauchen konnte. Ich habe das Buch wirklich unheimlich gerne in die Hand genommen. An sich ist der grobe Plot von einem Mädchen, dass am College anfängt klassisches New Adult. Aber es sind die Feinheiten, die hier den Unterschied zu einer guten Geschichte ausmachen. So mochte ich Lucas und Sages sehr langsame Annäherung sehr gerne, da sind ein paar wirkliche Highlightszenen dabei, die ich so noch nirgendwo gelesen habe. Außerdem ist da ja noch Sages Hintergrundgeschichte und ihre Angststörung, die stets präsent ist. Ich mochte es sehr, wie Laura diese Thematik angegangen ist. Einfach sehr feinfühlig und einfach gut. Vor allem, weil sie zeigt, wie man dieses Problem angehen kann, auch wenn die "Gefahr" noch allgegenwärtig ist. Hoffentlich kann das Buch so einigen Betroffenen Mut und Unterstützung geben.Weshalb nun keine Höchstpunktzahl... das Ende (der Cliffhanger) war nicht unbedingt mein Fall, weil ich dieses Handlungsmoment nun wirklich schon zu oft gesehen habe. Damit meine ich nicht das Konzept des Cliffhangers an sich, sondern wie dieser umgesetzt wurde. Naja, dennoch nur ein kleiner Kritikpunkt, aber da ich mich schon ziemlich auf das Ende gefreut hatte, war ich doch ein bisschen enttäuscht. Trotzdem ein New Adult Buch wie ich es mir wünsche. Ich bin wirklich froh, dass Laura Kneidl sich in dieses Genre gewagt hat und ich erwarte noch sehr viel von ihr nach diesem tollen Buch. Vor allem der zweite Teil schaut mich hier schon so herausfordernd an... Ich bin gespannt, wie es mit Sage und Luca weitergeht :)

  • Mel
    2018-09-23 10:26

    Was soll ich dazu sagen? Das Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen, vor allem die Charaktere. Sie waren hier einfach der Fokus. Allerdings war das Ende für mich okay, ich hatte jedoch auch bereits viele Meinungen gehört und war darauf gefasst. Insgesamt war das Buch aber einfach grandios.

  • Daniela
    2018-09-14 15:14

    Laura Kneidl - Berühre mich. Nicht.eBook - 465 SeitenOhje ohje ohje und ich dachte die ganze Zeit, der Hype um dieses Buch wäre völlig übertrieben…Und nun kann ich mich damit beschäftigen, mein gebrochenes Herz wieder zu kitten.Ich weiß gar nicht so richtig, wie ich das alles in Worte fassen soll.Der Leser wird in dieser Geschichte mit allen Fassetten der Gefühlswelt konfrontiert.Herzschmerz (ganz viel davon), Mitleid (fast noch mehr), Witz, Charme, Hass (ich könnte ihn…), Wut, Hoffnung - und am Ende das zerbrochene Herz, im Buch und auch im Leser.Ich hatte hier ein Buch vor mir, was ich im wahrsten Sinne des Wortes inhaliert habe.Die Seiten flogen nur so an mir vorbei, die Nächte waren plötzlich irgendwie verdammt kurz…Die Autorin schaffte es hier innerhalb kürzester Zeit, den Leser völlig in das Geschehen eintauchen zu lassen, mit den Charakteren mitzufühlen, zu hoffen, zu bangen, zu weinen (ja, die eine oder andere Träne ist tatsächlich gekullert).Die Charaktere sind allesamt toll beschrieben, so das man schnell das Gefühl bekommt, sie zu kennen - und teilweise sogar auch zu verstehen.Was bleibt mir also groß zu sagen, als dass 5 Sterne eigentlich schon fast zu wenig sind.Zum Glück ist Band 2 schon da, so dass ich direkt damit beginnen kann, mein Herz wieder zu kitten (hoffentlich…).* digitales Rezensionsexemplar von NetGalley & Lyx

  • Nina
    2018-09-17 11:25

    Nachdem es so einen großen Hype um das Buch gab und ich mal wieder Lust auf New Adult hatte, musste ich mir das Buch unbedingt kaufen. Die Geschichte hat mir gut gefallen, konnte mich aber irgendwie nicht ganz begeistern. Ich mochte Sage, konnte mich aber trotzdem nicht ganz in sie hineinversetzen und mit ihr mitfühlen. Luca fand ich toll, aber ich hab dennoch nie wirklich mit ihnen mitgefiebert. Ich kann allerdings gar nicht sagen, woran es lag. Erst auf den letzten 100 Seiten ist es dann besser geworden und ich war mehr in der Geschichte drin. Was mir beim Lesen aber wirklich gut gefallen hat, war, dass immer wieder bekannte und aktuelle Spiele, Bücher und Serien erwähnt wurden. Normalerweise hilft mir das schon richtig dabei, mich der Geschichte und den Charakteren näher zu fühlen... keine Ahnung, was dieses Mal das Problem war. Ich hatte mir deswegen zunächst überlegt, den zweiten Teil nicht gleich zu bestellen, aber nach dem Cliffhanger - auch wenn er vorhersehbar war - will ich doch wissen, wie es weitergeht. Und vielleicht ist der zweite Teil ja mehr wie die letzten 100 Seiten und bekommt 5 Sterne von mir :)

  • Sandy's bunte Bücherwelt
    2018-09-16 15:20

    Ich finde das Buch absolut Klasse, es berührt einen Tief und geht unter die Haut...Sage ist gerade 18 geworden und flüchtet vor Ihrer größten Angst aus Ihrer Heimat Maine und beginnt Ihre Collegezeit in Nevada. In dieser neuen Stadt gibt Sie alles, um nicht von Ihren Ängsten eingeholt zu werden und doch bricht immer wieder alles über Ihr ein. Neue Freundschaften geben Ihr Stärke und Mut, doch auch das scheint nicht zu reichen...Die ersten Seiten habe ich nicht recht in das Buch gefunden, doch als ich einmal drin war konnte ich nicht mehr aufhören!!!Ich mag CollegeRomane eigentlich gar nicht, aber dieses konnte mich eines besseren belehren.Der Schreibstil ist super, nach dem hollprigen Anfang lief es super durch. Ich habe in New Adult oder Jugendbücher, hier ordne ich das Buch ein, oft das Problem der Langeweile und überspringe Zeilen oder Kapitel - was hier gar nicht der Fall war, ich wollte jeden Abschnitt aufsaugen und nichts verpassen...Das Buch ist immer aus der Sicht von Sage geschrieben, dass fand ich schade, gern hätte ich auch die Gedanken und Gefühle von April und Luca erfahren.Sage ist eine tolle Protagonistin, psychisch am Boden und doch so stark immer wieder aufzustehen und neuen Mut zu fassen.Tiefgang bekommt das Buch, weil wir nicht nur viel über Sage und Ihre Vergangenheit sondern auch über Ihre Freunde erfahren.Das Cover ist brilliant!!!FAZITEin Buch voll wahrer Freundschaft, Liebe, Dramatik und starken Charakteren, eine absolute Leseempfehlung für alle die nicht scheuen das Thema häusliche Gewalt zu thematisieren.

  • Leah City of Words and Pages
    2018-09-04 14:27

    Lauras erstes New Adult Buch musste ich natürlich lesen, weil ich sehr gespannt war, wie sie das Ganze umsetzten würde! Mir hat "Berühre mich.Nicht." gerade wegen des schönen Schreibstils gefallen, wodurch einem 460 Seiten nicht wie 460 Seiten vorkommen 🙈. Man muss dazu sagen, dass Dreiviertel des Buches für mich eher die Erzählung von Sages Geschichte mit ihrer Vergangenheit und allem Neuen, was sich durch ihren Umzug ergibt, war. Natürlich ist Luca von Anfang an dabei, aber die richtige Liebesgeschichte kommt erst im letzten Viertel. Ich verstehe, warum Laura das so eingegliedert hat, aber dadurch ging mir alles zum Schluss etwas zu schnell. Jetzt ist aber erstmal abwarten auf Band 2 angesagt und ich finde, dass gerade Einsteiger des Genres definitiv zu diesem Buch greifen sollten 😇📚

  • Friederike
    2018-09-23 13:15

    Rezension folgt in den nächsten Tagen.

  • lebe.liebe.lese [Tina]
    2018-09-26 15:25

    Tatsächlich 5*. Obwohl mich die ersten 200 Seiten noch nicht sooo packen konnten, wurde es gegen Ende immer besser. Und da vergebe ich nun dennoch volle Punktzahl, denn das Ende hat über den Anfang hinweg getröstet..

  • Laura von Eden
    2018-09-04 14:15

    ‚Berühre mich. Nicht‘ ist mein erstes Buch von Laura Kneidl. Bereits im Vorfeld habe ich mitbekommen, dass das Buch anscheinend sehr gehypt wird. Deswegen war ich sehr gespannt, ob mich der Hype mitreißen kann.Die Story klingt auf den ersten Blick recht typisch für eine New Adult Geschichte. Wir begleiten Sage, die gerade erst neu in der Stadt ist, um dort zum College zu gehen. Sie ist quasi mit leeren Taschen angereist, schläft in ihrem Auto und sucht dringend einen Job. Sehr schnell begreift man, dass Sage wohl vor irgendetwas aus der ihrer Heimatstadt geflohen ist, denn es verfolgt sie wie ein dunkler Schatten.Natürlich trifft unsere Protagonistin schnell auf einen Mann, der ihr Herz höher schlagen lässt, auch wenn dies einiges an Zeit beansprucht. Generell ist die Story nicht gerade vollgestopft mit brisanten Ereignissen. Trotzdem muss ich sagen, dass ich sehr gut durch das Buch gekommen bin, denn es ließ sich einfach locker und flüssig lesen. Vielleicht bin ich aber auch die falsche Zielgruppe für solche New Adult Stories. Mittlerweile bin ich ja doch ein paar Jährchen älter als die Protagonisten und was für diese ein mittleres Drama ist, würde bei mir nur noch ein zartes Schulterzucken auslösen.Trotzdem lese ich solche Geschichten immer noch gerne, denn wenn sie gepaart sind mit einem flüssigen Schreibstil, kann ich damit einfach wunderbar abschalten. ‚Berühre mich. Nicht‘ ist demnach kein Buch was zum Nachdenken anregt, aber es hat mich gut unterhalten und genau das habe ich von ihm erwartet. Lediglich das Ende war nicht ganz mein Geschmack, es wirkte etwas aufgeblasen und halt ein wenig überdramatisiert. Vom fiesen Cliffhanger natürlich mal abgesehen. Das steigert die Vorfreude auf Band 2 enorm.Die Fortsetzung der Story erscheint Ende Januar und ich werde mit Sicherheit die Geschichte um Sage weiterverfolgen.

  • Valentina
    2018-08-26 10:30

    Oh. Mein. Gott. Dieses Ende😭😭 Sage, Luca und April sind mir nach wenigen Seiten schon so ans Herz gewachsen. Laura Kneidl hat einen unglaublich angenehmen Schreibstil, dass die Seiten förmlich dahinfliegen. Ich will unbedingt weiterlesen!

  • readingistherapy
    2018-09-11 11:26

    Dieses Buch hat mich einfach 100% überzeugt und umgehauen!!! So tolle authentische Charaktere, eine super wichtige Thematik und ein wundervoller Schreibstil. Ich bin so gespannt auf Band 2.

  • yesmomothings
    2018-09-05 15:34

    Bis zum letzten Kapitel war das Buch für mich ok. Ein durchschnittliches Buch,stark von den amerikanischen Titeln "inspiriert", mit teils faden Charakteren, einigen Fremdschäm-Momenten, aber nichtsdestotrotz ganz unterhaltsam. Bis zum letzten Kapitel. Bis ich die letzten 17 Seiten, das Ende gelesen habe. Einfach nein. Ich hab die Schnauze voll davon, dass Figuren einfach nie miteinander reden, um so vermeintliche Spannung und Dramatik zu erzeugen.