Read Watcher - Ewige Jugend by Nadine d'Arachart Sarah Wedler Online

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England, wie es die Großväter unserer Großväter einmal kannten, gibt es nicht mehr. Übrig geblieben ist eine einzige Stadt, umgeben von hohen Mauern, die es von dem abtrennen, was da draußen ist. Dem Niemandsland. Sie beherbergt die Reichen, die Glück gehabt haben, die Armen, denen nichts mehr bleibt, und die ewig jung Bleibenden, wie Jolette und Cy. Sie gehören nicht zu dEngland, wie es die Großväter unserer Großväter einmal kannten, gibt es nicht mehr. Übrig geblieben ist eine einzige Stadt, umgeben von hohen Mauern, die es von dem abtrennen, was da draußen ist. Dem Niemandsland. Sie beherbergt die Reichen, die Glück gehabt haben, die Armen, denen nichts mehr bleibt, und die ewig jung Bleibenden, wie Jolette und Cy. Sie gehören nicht zu den Glücklichen, nicht zu den Unglücklichen, und auch nicht zu den Todgeweihten aus dem Niemandsland. Sie sind die Watcher. Ihre alleinige Aufgabe ist es, das Einzige, das alle am Leben erhalten könnte, vor den Todgeweihten zu schützen und jegliche menschliche Emotion dabei abzuschalten. Sie führen ein perfektes Leben. Bis sich Jolette und Cy eines Tages begegnen…...

Title : Watcher - Ewige Jugend
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ISBN : 21847236
Format Type : Kindle Edition
Number of Pages : 314 Pages
Status : Available For Download
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Watcher - Ewige Jugend Reviews

  • Nadjab
    2018-11-17 13:59

    Erste SätzeLondon, wie es die Großväter unserer Großväter einmal kannten, gibt es nicht mehr. Mit den Jahren hat die Stadt alles um sich herum verschlungen.KlappentextEngland, wie es die Großväter unserer Großväter einmal kannten, gibt es nicht mehr. Übrig geblieben ist eine einzige Stadt, umgeben von hohen Mauern, die es von dem abtrennen, was da draußen ist. Dem Niemandsland. Sie beherbergt die Reichen, die Glück gehabt haben, die Armen, denen nichts mehr bleibt, und die ewig jung Bleibenden, wie Jolette und Cy. Sie gehören nicht zu den Glücklichen, nicht zu den Unglücklichen, und auch nicht zu den Todgeweihten aus dem Niemandsland. Sie sind die Watcher. Ihre alleinige Aufgabe ist es, das Einzige, das alle am Leben erhalten könnte, vor den Todgeweihten zu schützen und jegliche menschliche Emotion dabei abzuschalten. Sie führen ein perfektes Leben. Bis sich Jolette und Cy eines Tages begegnen...Meine MeinungDas Buch ist sowohl aus der Ich-Perspektive geschrieben als auch aus der Sicht eines auktorialen Erzählers. Hauptsächlich wird aus der Ich-Perspektive berichtet und zwar aus der Sicht von von Jolette Sommerville. Jolette ist eine Watcher, eine Wächterin. Ihre Aufgabe ist es ein junges Mädchen zu beschützen, das als Industriellentochter aufwächst – Patience. Diese ist wie eine Freundin für sie und eine Art kleine Schwester geworden. Da Watcher keine Nahrung und keinen Schlaf benötigen und übermenschliche Kräfte haben – auch weil sie ewig jung bleiben, sind ihr menschliche Bedürfnisse fremd. Es geht immer noch um Patience. Patience ist ihre Aufgabe und ihr Leben. Doch im Laufe des Buches merkt sie, dass es noch etwas anderes gibt und das sie durchaus menschlich sein kann. Ihre Entwicklung gefällt mir sehr gut und ich mochte sie als Protagonistin sehr gerne. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Handlungen nachvollziehbar.Die Abschnitte aus der Pespektive eines auktorialen Erzählers sind aus der Sicht von Lynn. Lynn ist eine Cupid, eine Kinderhäscherin. Sie lebt die ganze Zeit im Dunklen und wird von den normalen Menschen nicht hochangesehen. Sie lebt mit einer Gruppe anderer Cupids zusammen, da sie gemeinsam erfolgreicher sind. Über sie erfährt man im Laufe des Buches nicht viel und ich hoffe das wird noch in den weiteren Bänden der Reihe passieren, denn sie ist ein interessanter Charakter.Auch wenn man nicht viel davon erfährt, wie es zu der Welt kam, wie sie nun ist, haben die beiden Autorinnen eine interessante Zukunft entwickelt, die einige Fragen offen lässt, aber auch viele gute Ansätze bildet. Ich hätte gerne mehr erfahren, aber ich hoffe das passiert noch in den weiteren Bänden.Die Geschichte ist spannend, dramatisch, emotional und actionreich. Man hat zwar kaum eine ruhige Minute, aber sie konnte mich leider nicht von Anfang an packen, auch wenn sie interessant war. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen innerhalb der Geschichte.BewertungInsgesamt hat dieses Buch viele gute Ansätze, aber leider konnte es mich bisher noch nicht vollends überzeugen, daher gibt es 3,5 von 5 Würmchen

  • Key
    2018-10-25 07:37

    "Wer ein Huhn hat, kann sich glücklich schätzen."Mal wieder London, aber nicht im 19. Jahrhundert, sondern, äh ja, so genau weiß ich das gar nicht, jedenfalls ist diese Geschichte angesiedelt im 'Übermorgen'. Die Großväter unserer Großväter sollen wohl wir sein, sprich unsere Zeit. Hierzu ein kleiner Exkurs: London hat eine Population von 8,4 Millionen Menschen. In der Zeit, in der 'Watcher' spielt ist die Metropole auf 12 Millionen angewachsen. Das entspricht einer heutigen Metropole wie zum Beispiel Rio de Janeiro. Diese Riesenstädte gliedern sich in zwei Bereiche und sind abgeriegelt gegen das umliegende Brachland (Niemandsland). Der Kern besteht aus den Industriellen und ihren Villen, der äußere Ring besteht aus der Arbeiterklasse- also den Slums. Jede Metropole sieht so aus, Lissabon, Paris, Genf, … .Jetzt weiß ich gar nicht an welcher Stelle ich ansetzen soll. Vielleicht erst einmal mein Leseeindruck. Es gelang mir nicht meine Konzentration auf dieser Geschichte zu halten über einen längeren Abschnitt hinweg. Es fiel mir leicht einfach aufzuhören und etwas anderes zu tun, ohne das ich dabei das Gefühl hatte dringend weiter lesen zu wollen. Ich nehme an, dass es für viele Leser beeindruckend wirkt, dieses Werk in der Ich- Perspektive von Watcherin Jo zu erleben, sowie es sicher faszinierend ist einmal im Präsens zu erscheinen. Für mich nicht, mich hat es gestört, ich bin es scheinbar zu sehr gewöhnt den Genuß einer Geschichte in der Vergangenheitsform zu erleben. Zudem ist es nicht nötig, beim Wechsel in die Sicht der Cupid- Gruppierung, die Typografie auf Kursiv zu stellen, da man ohnehin bemerkt, dass nicht länger die Ich- Perspektive herrscht. Darüber hinaus empfand ich die Häufung an Anglizismen teilweise sehr störend „Chips checken, Saviour, Watcher...“ Ich gestehe aber einer Zukunftsgeschichte ganz klar zu sich frei weg bedienen zu dürfen. Was das Autorenpaar hier auch getan hat, russisch, französisch und vor allem englisch eben."Wer eine Kuh hat, sollte vorsichtig sein"Unsere Protagonistin ist Mali, eine Hündin die in ihrer Ausbildung an der Watcher- Schule ein Menschenmädchen mit unbekannter Herkunft zur Seite gestellt bekommt, die man andauernd warnen und retten muss. Vorzugsweise vor bebrillten Cupids oder eben sich selbst. Zumindest hat dieses für immer in einem jugendlichen Körper fest steckende Gör einen einfachen Namen: 'Jo'- ebenso wie 'Cy', der auch schon seit Jahr und Tag da herum schleicht. Bis auf diese beiden lernen wir im ganzen Buch jedoch keine weiteren Watcher kennen. Außer einem Kerl, der mir wie ein Sektenanführer vor kam und seinen Dienst scheinbar vor einer Weile quittiert hat. Hier muss ich auch mal ganz klar den Rotstift ansetzen, denn das beißt sich doch ziemlich mit dem Haken am 'Über- Bodyguard' sein, der erst gegen Ende bekannt wird, demnach ein Watcher nämlich schlichtweg 'abgeschaltet' werden kann. Entweder diese nicht ganz unwichtige pressierende Warnung hätte als Hinweis ganz vorn hingehört, oder man hätte sie als unbekannte Gefahr einführen können, die den einzelnen Watchern gar nicht bekannt war.Die Watcher sind Sicherheitskräfte und Leibwächter, darauf trainiert besser, schneller, Schmerzfreier und Emotionslos zu sein. Was meiner Meinung nach völlig misslungen ist. Als nämlich dann doch gen Finale ein Dutzend von diesen Jugendlichen auftauchen, zeigen alle dasselbe Schema von Verwirrung und Verzweiflung. Ich hatte das Gefühl, das sich diese Beobachter von so ziemlich jedem normalen Menschen aus den Socken hauen lassen können und sich ihre Kräfte nur einreden. Was auch erklärt wie die Handlung aufgebaut ist und warum Jo andauernd rum weint, wenn es um Cy geht."und wer gleich mehrere Tiere besitzt, muss um sein Leben bangen."Gestartet wird das Abenteuer mit einem Zirkus, dem Jo ihren Schützling anvertraut und wie sie auf den Unsinn gekommen ist, kann ich mir wirklich beim besten Willen nicht erklären. Wie ich ja später erst erfahren habe, darf sie ja nicht länger als eine bestimmte Zeit von Patience getrennt sein, wie man also seine Schutzbefohlene auf die Art wegschicken kann, will mir einfach nicht in den Kopf. Jo, Cy und Mali reisen dann hinterher und stellen fest, dass sie mit dem 'Watcher' Status absolut gar nichts in der Welt anfangen können. Zu Viert, später zu Fünft- als noch ein Junge dazu kommt, mit dem prächtigen Namen Skinner, versuchen sie nun zurück zu reisen, wahlweise auch zu schwimmen zur Not. Wobei sich die Meinung bezüglich der 'Sicherheit' innerhalb der Gruppe stark voneinander unterscheidet.Nicht fehlen darf natürlich das Erblühen der Liebe und Verrat, Vertrauen und Freundschaft. An sich aber gab es in dieser Geschichte für mich kaum etwas Neues oder unglaublich Spektakuläres. Dieses Buch eignet sich eher für jene Leser, welche mit dem Begriff Dystopie noch nichts anfangen können. Mich hat es nicht in den Bann geschlagen. Vor allem an dem Punkt nicht mehr, als klar war, wer der Antagonist ist- das darf ich durchaus verraten- nämlich nicht die ominösen Cupids. Denn denen ist ja anscheinend der zweite Teil, Cupid- Unendliche Nacht, gewidmet und tatsächlich hadere ich mit mir ob ich weiter lesen sollte, weil es könnte ja vielleicht noch interessant werden. Immerhin sind Slade, Lynn, Catrall und Spunk in guter MadMax oder viel mehr Shadowrun Tradition schon eher mein Fall, wie die Watcher.Fazit: Ich habe das ungute Gefühl, dass im nächsten Band viel zu viel Eifersüchtelei zwischen Patience, Skinner, Cy und Jo auf den Leser zukommen wird. Daher hoffe ich einfach mal, das es sich- wie der Titel ankündigt- mehr um Slade und Lynn/ Catrall drehen wird, wobei das Werk etliche Pluspunkte gut machen würde bei mir, wenn diese Dreierkonstellation mal anders angegangen wird. Die Hündin ist ganz klar mit eine der herausragendsten Persönlichkeiten in diesem Buch, da mir kein Charakter so gut gefallen hat wie dieses Tier. Der Antrieb der Kinderhäscher ist schon hart an der Grenze zu einer guten Dystopie, aber ich fürchte man durfte nicht böser werden, denn wenn hier mal geblutet wird, wird das locker weggesteckt. Ich hatte den Gesamteindruck, auch durch das Cover hervorgerufen, welches einen unglaublich mystisch- magischen Eindruck vermittelt, dass wir uns auf der Sonnenseite bewegen und meiner Meinung nach hätte dem Buch mehr düstere und fiesere Stimmung gut getan. Dazu erwarte ich von 'ewig Jugendlichen', dass sie sich eben nicht wie Jugendliche benehmen.Zum Urteil reich' ich ein 'Baiser d'Air': Ein niedlicher Schnupperkursoriginal: http://lesekatzen.blogspot.de/2014/07...

  • Nazurka
    2018-11-08 08:47

    RezensionJolette ist ein Watcher. Ihre Aufgabe ist es, ihren Schützling Patience vor den Cupid, den Todgeweihten, zu beschützen. Als sie eines Nachts gleich drei Cupids entdeckt, welche es auf ihren Patience abgesehen haben, steht ihr unerwarteter Weise ein zweiter Watcher bei und eilt ihr im letzten Moment zu Hilfe. Doch Cy ist nicht nur irgendein Watcher - er ist Patiences' zweiter Watcher, von dem Jolette nicht einmal etwas wusste. Ihr bleibt kaum Zeit, diese Entwicklung zu verdauen, als sie wieder - und diesmal von noch mehr - Cupids angegriffen werden und fliehen müssen. Auf ihrer Flucht ins Niemandsland kommen Cy und Jolette sich immer näher und nie hätte Jolette gedacht, dass sie mal so etwas wie Emotionen fühlen könnte. Doch als Patience von ihren Verfolgern entführt wird, müssen Cy und Jolette eine schwere Entscheidung treffen - und Hilfe von der dunklen Seite annehmen, um ihren Schützling aus den Klauen ihres Feindes zu befreien. Watcher - Ewige Jugend von Nadine d‘Arachart & Sarah Wedler ist der Auftakt einer dystopischen Trilogie, welche mit innovativen Ideen, interessanten Charakteren und einer überzeugenden Storyline aufwarten kann. Bereits zu Beginn der Geschichte wird man in die Welt von Jolette hineinkatapultiert. Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Jolette lebt in einem eingemauertem London, dass vom Niemandsland umgeben ist. Die Reichen leben im Luxus - die Armen schuften und leiden. In diesem Setting geht es sofort zur Sache, obgleich der Leser erst im Verlauf der Story nach und nach Erklärungen und Antworten auf seine Fragen erhält - was die gesamte Atmosphäre düster und geheimnisvoll erscheinen lässt. Erzählt wird die Geschichte aus Jolettes' Perspektive. An ihre Vergangenheit - bevor sie zum Watcher wurde - erinnert sie sich nicht mehr. Sie fühlt nichts. Sie altert nicht. Sie wird nicht krank. Sie muss nicht schlafen. Und essen und trinken muss sie auch nicht. Ihr Körper funktioniert eigenständig durch den Chip, welchen sie implantiert bekommen hat und der ihr all dies abnimmt - genauso wie allen anderen Watchern. Was zunächst befremdlich klingen mag, ist einer der Hauptkomponenten, weshalb die Watcher interessante Figuren darstellen (auch wenn sich das mit den Emotionen schnell ändert). Jolettes einzige Aufgabe in ihrem Leben besteht darin, ihren Schützling Patience zu beschützen - komme was wolle. Doch dann lernt Jolette Cy kennen - der genauso aufbrausend wie nett sein kann und Gefühle in Jolette hervorruft, die sie niemals für möglich gehalten hätte. Dies ist der Punkt, an dem Jolette beginnt sich zu verändern, beginnt, sich Fragen zu stellen, misstrauisch zu werden. Und Cy unterstützt sie dabei. Denn beide sind in etwas größeres hineingeraten, als sie zunächst annehmen. Die zarte Liebesgeschichte, welche sich zwischen den beiden entwickelt, ist wunderschön mitanzulesen - ebenso wie die Konflikte, welche sich damit ergeben. Denn wie können die Watcher Patience vor den Todgeweihten beschützen, wenn sie sich doch eher für ihre Liebe entscheiden würden? Diese Thematik ist einer der Hauptpunkte, welcher Jolette in ihren Charakterzügen mehr als authentisch rüberkommen lässt und Cy vor Frustration seiner Wut freien Raum lässt. Es ist ein spannendes Beziehungswirrwarr, dass nicht sein kann, dass beide allerdings auch nicht verhindern können. Und welchem man als Leser gerne lauscht und verfolgt, welches Ende dies nehmen wird.Die Handlung selbst ist sehr spannend. Die Autorinnen schaffen eine wunderbare Balance zwischen Ruhemomenten und Actionszenen, wissen, ihre Lese zu überraschen, zu erstaunen und auch zu schockieren. Plötzliche Wendungen innerhalb des Plots und neue Entwicklungen machen es dem Leser schwer, zu erraten, was wohl als nächstes passiert. Sowohl das Setting, als auch die Atmosphäre sind detailreich geschildert und bringen den Leser an unterschiedliche Handlungsorte, an welchen sie mal länger oder auch mal kürzer verweilen. Es gibt so vieles zu entdecken in dieser dystopischen Welt, so viele Orte, aber auch so viele Geheimnisse, die gelüftet werden wollen, dass man von der ersten bis zur letzten Seite gebannt Jolettes Geschichte verfolgt. Nie kommt dabei Langeweile auf, denn die Wechsel innerhalb der Handlung sind immer perfekt so getimt, den Leser bei Laune zu halten und neugierig zu halten. Obgleich zum Schluss mit fortschreitender Seitenzahl doch die ein oder andere Handlung offensichtlich wird, überraschen die Autorinnen dennoch auch hier mit unerwarteten Begebenheiten und Ereignissen innerhalb der Storyline, sodass man zum Schluss des Epilogs gespannt ist und unbedingt wissen will, wie diese Geschichte ihren weiteren Verlauf nimmt. Man darf also gespannt sein, was die Autorinnen in den Folgebänden der Trilogie aus ihren Federn zaubern werden und ob diese mit dem Potenzial des ersten Bandes mithalten können.FazitWatcher - Ewige Jugend von Nadine d‘Arachart & Sarah Wedler ist ein großartiger Roman, welcher in einem authentischen dystopischen Setting spielt. Innovative Ideen, wunderbare und sympathische Figuren sowie das glaubwürdige Setting sind nur wenige der Pluspunkte, welche diesen Roman auszeichnen. Eine geheimnisvolle Atmosphäre sowie überraschende Wendungen und unerwartete Ereignisse sorgen für eine durchweg spannende Unterhaltung, von der man nicht genug kriegen kann! Konfliktpotenzial, Düsternis, mutierte Menschen, Liebe, Verschwörungen und eine zu Grunde gerichtete Welt, in der man niemandem Vertauen kann außer sich selbst - was will man mehr? Definitiv eine große Empfehlung für alle Dystopienfans da draußen, die frischen Wind in diesem Genre suchen!Gesamte Reihe in einem Überblick:01. Watcher - Ewige Jugend02. Cupid - Unendliche Nacht03. Saviour - Absolute Erlösung Pro & Contra+ Authentisches Setting+ Düstere und geheimnisvolle Atmosphäre+ Charaktere+ Konfliktpotenzial innerhalb Protagonisten+ Spannend von der ersten bis zur letzten Seite+ Viele innovative Ideen+ Plot+ Balance zwischen Ruhemomenten und Action+ Informationen werden dem Leser nur nach und nach zuteilBewertung:Handlung: 4,5/5Charaktere: 4,5/5Lesespaß: 5/5Preis/Leistung: 5/5

  • Nicole Ramge
    2018-10-31 11:48

    CoverJeder der meine Rezensionen regelmässig liest, weiß, das ich nicht oft auf Cover zu sprechen komme. Aber dieses hier muss einfach erwähnt werden, da allein das es geschafft hat, das das Buch auf meiner WuLi landet ohne die Inhaltsangabe überhaupt gelesen zu haben. Das kam erst später!KlappentextEngland, wie es die Großväter unserer Großväter einmal kannten, gibt es nicht mehr. Übrig geblieben ist eine einzige Stadt, umgeben von hohen Mauern, die es von dem abtrennen, was da draußen ist. Dem Niemandsland. Sie beherbergt die Reichen, die Glück gehabt haben, die Armen, denen nichts mehr bleibt, und die ewig jung Bleibenden, wie Jolette und Cy. Sie gehören nicht zu den Glücklichen, nicht zu den Unglücklichen, und auch nicht zu den Todgeweihten aus dem Niemandsland. Sie sind die Watcher. Ihre alleinige Aufgabe ist es, das Einzige, das alle am Leben erhalten könnte, vor den Todgeweihten zu schützen und jegliche menschliche Emotion dabei abzuschalten. Sie führen ein perfektes Leben. Bis sich Jolette und Cy eines Tages begegnen…Dies ist der erste Band der Niemandsland-Trilogie. Der zweite Band erscheint im Sommer 2014.CharaktereJolette ist eine Watcher. Ausgebildet zum Personenschutz besonderer Menschen ist sie angestellt bei einem der reichsten und mächtigsten Männern. Aber nicht für Ihn, sondern für seine Tochter Patience, die über eine besondere Gabe verfügt über die nie einer Wissen darf. Tag & Nacht verbringt sie damit Ihren Schützling zu bewachen und baut so nicht nur eine Freundschaft zu Ihr auf, sondern eine besondere Art der Liebe, die schwesterngleich sein könnte. Könnte, weil sie eigentlich gar nicht weiß wie sich Gefühlen anfühlen, da sie aufgrund ihrer Ausbildung nicht nur ihr vorheriges Leben verlor, sondern auch sämtliche Wahrnehmungen wie Gefühle. Schmerz kennt Sie nicht, darf sie nicht kennen wen sie Patience mit Ihrem Leben beschützen soll. Um so seltsamer ist dieses Gefühl in der Magengegend das Sie empfindet wen Cy da ist. Cy ist auch ein Watcher.Aber anders als Bei Jo hat er dieses Leben bewusst gewählt und somit seine Vergangenheit nicht gelöscht bekommen. Was einerseits ein Fluch, andererseits ein Segen ist. Den so sind seine Instinkte anders ausgeprägt als bei Jo und sie ergänzen sich perfekt. Aber Cy weiß was diese Gefühl in Magengegend bedeutet, den all zu lange quält er sich schon damit herum.Patience ist eine Saviour.Einer genaueren Beschreibung hierzu kann ich euch leider nicht liefern, da ich ja nicht Spoilern möchte! Aber aufgrund dieser Tatsache wächst sie von Teenie zu eine Frau heran, was man anfangs nicht für möglich gehalten hätte.Skinner ist ein Halbcupid.auch hier bleibe ich euch eine Beschreibung schuldig, aber sein Charakter hat meiner Meinung nach das Buch ausgemacht mit dem es den Wandel geschafft hat, den es gebraucht hat.MeinungAnfänglich musste dieses Buch einiges wett machen, da es mich einfach zu sehr an eine bekannte Vampirserie erinnerte. Diese Konstellation mit Wächter eines Teenie´s galt für mich es besser zu machen, als das bisher da gewesene.Dies gelang den Autoren dann, sobald es aus dem gutbürgerlichen Schutz auf die Flucht ging und wir den bisher ausgebliebenen Einblick in die Zukunft und deren Bewohner bekamen. Ab dieser Flucht hat die Geschichte mich gepackt, mir die neuen Wesen in Ihren Formen und ihres Könnens näher gebracht und alles wahnsinnig spannend gemacht!Der Schreibstil wechselt ein wenig zwischen holprig und flüssig, da man ab und an erst im Nachhinein versteht, das es nun ein Gedanke oder ein Rückblick war. Aber die Entwicklungen die diese Geschichte vorweist ändern sich stetig, auch ab und an kaum vorhersehbar!Sehr detailliert und mit viel Gespür für die Kleinigkeiten haben es die Autoren geschafft mein Kopfkino anzutreiben und ihm jede Menge Futter zu geben!Diese Form einer Dystopie hat mich letztendlich durch die Geschichte, ihrer Wesen und der entfachten Neugier überzeugen können. Für mich zählen in solch einer Geschichte immer auch die Kleinigkeiten und so hat es mich doch sehr gefreut, als man zum Beispiel hier nicht mehr den Euro hatte (welch ein Wunder!) sondern mit AMOC (= Authorized Medium of Circulation) zahlte. Solche Details lassen die Geschichte der Zukunft für mich immer sehr real erscheinen.Und auch wenn der erste Band der Trilogie ein gutes Ende genommen hat, gab es zum Ende hin eine Aussage, die zwar vorhersehbar aber trotzdem erschütternd war was die Wartezeit auf Band 2 nicht wirklich verkürzt ;-)4 Sterne die so hell leuchten das ein Cupid geblendet wird!

  • Manja
    2018-11-03 08:47

    Kurzbeschreibung:England, wie es die Großväter unserer Großväter einmal kannten, gibt es nicht mehr. Übrig geblieben ist eine einzige Stadt, umgeben von hohen Mauern, die es von dem abtrennen, was da draußen ist. Dem Niemandsland. Sie beherbergt die Reichen, die Glück gehabt haben, die Armen, denen nichts mehr bleibt, und die ewig jung Bleibenden, wie Jolette und Cy. Sie gehören nicht zu den Glücklichen, nicht zu den Unglücklichen, und auch nicht zu den Todgeweihten aus dem Niemandsland. Sie sind die Watcher. Ihre alleinige Aufgabe ist es, das Einzige, das alle am Leben erhalten könnte, vor den Todgeweihten zu schützen und jegliche menschliche Emotion dabei abzuschalten. Sie führen ein perfektes Leben. Bis sich Jolette und Cy eines Tages begegnen…(Quelle: Impress)Meine Meinung:Das London der Zukunft ist umgeben von einer Zone, wo so gut wie kein Leben möglich ist, dem Niemandsland. In dieser Zone sind die ärmsten und ausgestoßenen Menschen Zu Hause während in London selber privilegierte reiche Industrielle und ein paar Arbeiter leben.Patience ist 16 und lebt in London. Sie wird bewacht von zwei sogenannten Watchern, Jolette und Cy. Diese altern nicht, benötigen keine Nahrung und ihre Sinne sind besonders geschärft. Eines Nachts allerdings gelingt es Angreifern bis zu Patience vorzudringen. Sie und ihre beiden Watcher können fliehen und so beginnt eine Flucht, die gefährlich ist und noch zusätzlich brisant wird als Jolette menschliche Gefühle entdeckt. Das ist etwas, das sie nicht haben sollte …Der dystopische Roman „Watcher. Ewige Jugend“ stammt vom Autorenduo Nadine d'Arachart und Sarah Wedler. Er ist der Auftaktband zur „Niemandsland –Trilogie“.Die Protagonisten sind alle interessant und liebevoll ausgearbeitet.Jolette, auch Jo genannt, ist ein Watcher. Sie ist pflichtbewusst und sehr mutig. Ihr Leben geht ihr über das von Patience, dem Kind auf das sie aufpassen soll. Sollte Patience sterben gäbe es auch für Jo keinen Grund mehr weiterzuleben. Als sie menschliche Gefühle an sich bemerkt ist Jo sehr verwirrt, denn diese sollte sie nicht haben.Cy ist ebenfalls ein Watcher. Er sieht gut aus, ist charmant und ebenso pflichtbewusst wie Jo. Seine Aufgabe ist es ebenso auf Patience aufzupassen. Im Gegensatz zu Jo bekennt sich Cy zu seinen Gefühlen und die Abneigung von Jo macht ihm sehr zu schaffen.Patience ist ein besonders Kind, das Schutz benötigt. Sie hat eine Gabe, die sie interessant macht für die Cupids, die Kinderfänger. Sie wirkt eher schwach und unscheinbar, allerdings in schwierigen Situationen ist sie es dann doch nicht. Sie kann mehr einstecken als es den Anschein macht. Patience hat eine Art an sich, die es schwer macht sie nicht zu mögen.Auch die anderen Charaktere im Buch haben mir gut gefallen. Und obwohl sie eher böse sind, so haben sich die Cupids auch einen Platz in meinem Leserherz gesichert.Der Schreibstil der Autorinnen ist gut zu lesen. Bildhaft und detailliert bringen sie dem Leser die zukünftige Welt näher. Geschildert wird das Geschehen zum größten Teil aus Sicht von Jo in der Ich-Persepktive. So lernt man als Leser die geschärften Sinne der Watcher gut kennen und bekommt einen guten Einblick in ihre Gefühle. Ab und an kommt auch ein personaler Erzähler zu Wort. Dieser gibt gute Einblicke und Erklärungen wer die Cupids sind und warum sie hinter Patience her sind.Die Handlung an sich ist interessant und gut umgesetzt. Es gibt eine kurze Einführung, dann steigt die Spannungskurve merklich an. Allerdings hatte ich oft ein wenig das Gefühl es würde nicht vorangehen. Teilweise wirkt die Handlung langatmig und zäh. Diese Stellen sind zwar meist nur von kurzer Dauer aber sie fallen schon auf. Die Liebesgeschichte zwischen Jo und Cy hat mir gut gefallen. Sie entwickelt sich langsam und wirkt nicht überstützt und unglaubwürdig.Die Zukunftsvision ist schon erschreckend und bietet Abwechslung. Es gibt nach und nach Antworten auf Fragen die sich während des Lesens bilden.Das Ende ist recht offen gehalten. Es bleiben einige Fragen ungeklärt und so fragt man sich als Leser wie es wohl im zweiten Teil weitergeht. Fazit:„Watcher. Ewige Jugend“ von Nadine d'Arachart und Sarah Wedler ist sehr guter Auftakt der „Niemandsland – Trilogie“.Sympathische Charaktere, eine interessante zukünftige Welt mit doch recht spannender, wenn auch teils etwas langatmiger, Handlung konnten mich gut unterhalten und machen Lust auf den zweiten Teil.Durchaus lesenswert!

  • Bücherhexlein
    2018-11-20 09:32

    »Immer wenn wir uns sehen, willst du mich töten. Du hast eine seltsame Art, deine Zuneigung zu zeigen, Jolette Somerville.«London wie wir es kannten gibt es nicht mehr, außerhalb der Metropole ist nun das Niemandsland, eine trostlose, so wie es aussieht dem Tode geweihte riesige Fläche Land die ein Überleben dort kaum möglich macht. Innerhalb der Mauern Londons sind die Menschen in zwei Gruppen unterteilt, die reichen Industriellen und die Arbeiter, die nur noch dafür leben um zu arbeiten. Daneben gibt es noch eine Gruppe besonderer Wesen, die nicht altern, nicht mehr essen müssen und deren einzige Aufgabe darin besteht Kinder mit besonderen Gaben zu beschützen, die sogenannten Watcher.Jolette, kurz Jo genannt ist eine von ihnen, sie beschützt ihren Schützling mit ihrem Leben. Nur dafür lebt sie und das ist alles was Jo bis dahin wichtig ist. Ihr Schützling Patience, ist die Tochter eines sehr einflussreichen Industriellen und lebt zusammen mit ihr in einem Internat. Abgeschirmt von allen anderen und somit aus der Gefahrenzone der Kinderhäscher, der Cupids, welche besondere Kinder wie Patience entführen. Doch eines Tages findet ein Überfall auf das Internat statt bei dem Jo nur überlebt weil ihr Patiencè anderer Wächter Cy das Leben rettet.Von da an wissen die beiden Watcher das ihr gemeinsamer Schützling nicht mehr sicher im Internat ist und begeben sich auf eine waghalsige Flucht. Die Cupids sind ihnen wie immer bereits auf den Fersen und ihre Lage wird immer aussichtsloser. Als sie dann noch den mysteriösen Skinner, kennenlernen ändert sich alles.Jolette Somerville ist eine Watcherin mit Herz und Seele, für sie gibt es nur eines das ihr wichtig ist und das ist ihr Schützling Patience. Für sie würde Jolette ihr Leben opfern nur um sie zu beschützen, denn Jo ist pflichtbewusst und obendrein sehr mutig. Als Cy in ihr Leben tritt ist sie verwirrt den sie entwickelt ihm gegenüber menschliche Gefühle die sie bisher so nicht kannte. Ihre Erinnerungen an früher wurden gelöscht und so ist sie verwirrt das sie Cy gegenüber so empfindet.Cy, ist der zweite Wächter von Patience, er sieht gut aus, hat Charme und hilft Jo uneigennützig. Allerdings macht er auch keinen Hehl daraus das er in Patience nur seine Arbeit und nicht mehr sieht. Trotzdem ist auch er pflichtbewusst und hilft Jo und Patience so gut er kann. Was mir gefallen hat war das er sich ziemlich schnell zu seinen Gefühlen bekannt hat und unter Jo`s abweisender Haltung litt. Im Verlauf der Geschichte ändert sich seine Haltung Patience gegenüber jedoch.Patience, ist eines der besonderen Kinder. Sie hat eine kostbare Gabe die sie zu einem begehrten Opfer für die Kinderhäscher, die Cupids macht, die sie um jeden Preis ihrem Auftraggeber überbringen wollen. Sie wirkt zerbrechlich, ist sehr hübsch und anfangs dachte ich sie ist mehr oder weniger ein Charakter der stark hinter Jo und Cy zurücktreten muss. Aber das ist nicht so, immer wieder blitzt auf wie leicht sie mit schlimmen Situationen klar kommt und das sie nicht so schwächlich ist wie es anfangs aussah. Sie hat eine Art an sich so das ich sie auch gleich echt gerne hatte und ich mir gewünscht habe das ihr nichts schlimmes passiert.Der gelungene Mix aus Paranormaler Erzählung mit Dystopischen Hintergrund ist für mich persönlich ein kleines Highlight weil ich ja beide Genre sehr mag. Watcher lässt seinen Leser schnell alles um sich herum vergessen und man ist mittendrin in der spannenden und rasanten Geschichte um die Watcher und ihre Schützlinge. Jo und Cy mochte ich sofort, aber auch Patience und die anderen Charaktere sind überzeugend dargestellt. Was mich persönlich verwundert hat ist, das die Cupids, die Kinderhäscher, dank der Zwischen- Erzählungen auch bei mir einen Weg in mein Leserherz gefunden haben. Denn eigentlich sind sie ja Jo und Cy`s Feinde. Aber trotzdem. Ich kann dieses Buch allen Dystopie und Paranormal Fans gleichermaßen empfehlen. Wer dazu noch auf eine tolle und spannende Handlung mit interessanten Ideen und echt klasse Charaktere steht der kann bei diesem Buch ruhig zugreifen. Volle Punktzahl von mir da ich dieses Buch echt genossen habe.In einem Satz: Ich bin total begeistert und freue mich schon sehr auf den zweiten Teil♥ BEWERTUNG ♥Watcher.Ewige Jugend erhält 5 von 5 Schmetterlingen

  • Julia von Borstel
    2018-11-12 14:36

    Alles, was du bist, ist ein Watcher. Alles, was zählt, ist dein Schutzbefohlener. Die Vergangenheit ist nichts als ein Schatten. Die Zukunft ist nichts als Nebel. Alles, was wichtig ist, ist hier und heute für deinen Schutzbefohlenen zu sorgen.(...)Streiche das Wort Vertrauen aus deinem Gedächtnis. Vertraue nicht einmal dir selbst, denn du könntest schwach werden. Nicht einmal deinem Schützlich, denn auch er könnte sich in einem schwachen Moment schaden. Vertrauen ist ein Gefühl, das ein Watcher nicht kennen darf.Zitat aus: "Watcher. Ewige Jugend" von Nadine d'Arachart und Sarah WedlerDie Welt, wie man sie einst kannte, gibt es nicht mehr. Alles hat sich verändert. So auch in England. London ist von einer großen Mauer umgeben - außerhalb dieser liegt das Niemandsland, wo nichts gedeiht und das Überleben an erster Stelle steht.Innerhalb der Mauern leben die reichen Industriellen - und die Arbeiter, deren einziger Sinn nur noch darin besteht, ihren Dienst zu erfüllen. Und dann sind da noch die Watcher.Watcher existieren nur, um ihr Kostbarstes zu schützen: Den Schützling, der ihnen anvertraut wurde. Das Kind, das sie vor den Cupids, den Kinderfängern, beschützen müssen. Dafür wurden sie ausgebildet. Dafür leben sie.So auch Jolette Somerville, die mit Patience in einem Londoner Internat lebt. Als die Cupids hinter Patience her sind, beginnt eine abenteuerliche Flucht.Für Jo stand immer nur Patience an erster Stelle. Doch nun ist da auch noch Cy, ein weiterer Wächter. Cy verwirrt Jo, denn er weckt Gefühle in ihr, die sie nicht kennt. Und das Wichtigste: Watcher dürfen nicht vertrauen. Watcher dürfen nicht lieben. Watcher sollen nur ihren Schützling beschützen.Das Autorinnenduo Nadine d'Arachart und Sarah Wedler hat hier eine fantastische Dystopie mit paranormalen Elementen erschaffen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Jo erzählt und fesselt den Leser schon im Prolog. Bereits zu Beginn wird deutlich, dass Jo eine Wächterin mit Leib und Seele ist, dass Patience mehr für sie ist als "nur" ihr Schützling.Sowohl mit Jo als auch mit Patience und Cy wurden sympathische Charaktere vorgestellt, deren Schicksal mich enorm berührt hat.Während wir auf der einen Seite miterleben, wie Jo und Cy sich kennenlernen und langsam näher kommen, nimmt auf der anderen Seite die Flucht vor den Cupids eine große Rolle ein. Nicht nur die Protagonisten, sondern auch der Leser tappt lange im Dunkeln, wieso die Kinderhäscher sich so hartnäckig zeigen und Patience sogar in andere Länder folgen. Nicht nur der Grund für die Hartnäckigkeit, sondern auch weitere Überraschungen sorgen dann immer wieder für neue Spannung.Das Ende weist (leider?) auch einen Cliffhanger auf *seufz* Aus objektiver Sicht haben die beiden Autorinnen das natürlich klasse gemacht! Aber aus subjektiver Sicht möchte ich gerne sofort den zweiten Teil lesen ;-)Den Schreibstil fand' ich auch sehr toll - nicht nur angenehm und flüssig zu lesen, sondern vor allem auch anschauliche Beschreibungen. Viele Szenen konnte ich mir geradezu bildlich vorstellen - auch vom Niemandsland hatte ich ein genaues Bild vor Augen.Dass die Sichtweise gelegentlich mal für ein Kapitel wechselt und wir dann ein wenig mehr über die Cupids erfahren, gefiel mir auch sehr gut. Obwohl dies eigentlich die Feinde der Protagonisten sind, haben diese Kapitel mir doch dabei geholfen, auch die Kinderhäscher manchmal fast sympathisch zu finden und mehr hinter allem zu vermuten. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil, in dem laut den Autorinnen mehr über die Cupids offenbart wird!Zum Nachdenken regt die Geschichte übrigens auch an... Allerdings möchte ich hierzu nun nicht zu viel schreiben, da ich damit ein wenig spoilern würde. Wer das Buch allerdings schon gelesen hat, kann es sich, besonders in Bezug auf die Insel, vielleicht selbst zusammenreimen, was ich meine.Von mir gibt es auf jeden Fall ein großes Lob an die Autorinnen für diese tolle Dystopie! Ich habe noch nach Beenden der Geschichte öfters den Drang gehabt, nach dem Smartphone oder Reader zu greifen, bis mir dann einfiel, dass ich ja (leider) schon fertig war... *seufz*

  • Janina
    2018-11-13 09:40

    Die Welt, die Nadine d´Arachart und Sarah Wedler in ihrer Geschichte zum Leben erweckt haben, erinnert ein wenig an einen Polizeistaat: Elektronische Überwachung, Körperscanner, keine Reisen ohne Genehmigung.Die Stadt ist umgeben von einem Elektrozaun. Es gibt kein unerwünschtes Eindringen aber auch kein Rauskommen.Auf Waffenbesitz, Diebstahl und dergleichen steht die Todesstrafe.Damit verbinden die beiden Autorinnen eine hochmoderne technologisierte Zukunft mit veralteten Denkweisen und mittelalterlichen Strafmaßnahmen.Auf der einen Seite ist die Gesellschaft soweit entwickelt, dass sie weitentwickelte technische Geräte wie z.B. Datenbrillen nutzen können, auf der anderen Seite stehen öffentliche Hinrichtungen fast an der Tagesordnung.Die gesellschaftliche Struktur hat sich dadurch noch stärker in unterschiedliche Gruppierungen aufgeteilt. Der Unterschied zwischen Arm und Reich ist wesentlich größer geworden. Zudem gibt es noch die gänzlich Ausgestoßenen (Niemandsländer), die Cupids, die genetische Defekte aufweisen und dadurch grausam und gewissenlos handeln und die so genannten Heiler, die die seltene Gabe besitzen andere Menschen von ihrem Leid zu befreien.Zu deren Schutz werden Watcher (Wächter) ausgebildet, wodurch wir zur Protagonistin der Geschichte kommen: Jolette Somerville.Jo hat mir am Anfang ziemliches Kopfzerbrechen bereitet, weil sie so ferngesteuert und engstirnig rüber kam.Ihr gesamtes Leben dreht sich um ihren Schützling Patience, die sie Tag und Nacht im Auge hat und ich konnte mich nur schwer auf Jo einlassen da ich irgendwie keinen menschlichen Bezug zu ihr finden konnte.Im Laufe der Geschichte wird deutlich wieso das so ist aber es dauerte eine ganze Weile bis auch Jolette bewusst wird, dass sie sich „für die Pflicht und gegen das Mensch sein“ entschieden hat.Diese Erkenntnis kommt ihr irgendwann zu Gute. Dadurch kann sie nicht nur beim Leser Sympathie-Punkte gutmachen, sondern auch die Aufmerksamkeit eines jungen Mannes auf sich lenken.Aber kann Jo jemand anderes in ihrem Leben akzeptieren, neben Patience, für die sie ihr Leben geben würde?Eine unerwartete Begegnung und eine gnadenlose Enthüllung werden Jolette diese Entscheidung nicht leicht machen. Zumal Patience ganz plötzlich in ernster Gefahr schwebt.Das Autorinnen Duo hat vieles bis ins kleinste Detail durchdacht.Eine wirklich schöne bildhafte Sprache lässt den Leser in diese andere Welt eintauchen, die gleichermaßen erschreckend wie faszinierend ist.An manchen Stellen waren die ausführlichen Erklärungen vielleicht etwas zu gut gemeint und hier und da auch „doppelt gemoppelt“.An sich finde ich es immer ganz toll wenn man den roten Faden der Geschichte erkennt und die Gedankengänge der Autoren verfolgen kann aber hier hatte ich manchmal die Sorge den Überblick zu verlieren.Und dann zu guter Letzt der fiese Cliffhänger!Es hätte alles so friedlich enden können. Zwar insofern offen, dass man eine Fortsetzung erwarten kann aber dennoch so, dass man als Leser zufrieden aus der Geschichte (vorerst) entlassen wird.Aber NEEEE!!!BÄÄM!!! Bekommt man noch den großen Knall zum Schluss.Ich mag keine Cliffhänger mehr.Fazit & BewertungDie beiden Autorinnen sind wirklich talentiert was das kreieren klarer Bilder angeht. Die Orte und Figuren konnte ich mir richtig gut vorstellen.Die Protagonistin konnte mich letztendlich noch nicht richtig überzeugen. Sie ist mir zwar im Laufe der Geschichte durchaus sympathischer geworden, aber da fehlt mir noch ein bissl was. Die Story selbst ist eine bunte Mischung aus Spannung, etwas Romantik, ein bisschen beängstigender Zukunftsvision und dem Erkennen einer düsteren Wahrheit.Ich konnte mich lange nicht entscheiden wie viele Eulen ich vergeben soll aber nach ewigem hin und her gibt es mit Tendenz nach oben gute 3***

  • Mikka Gottstein
    2018-11-10 14:36

    Die Geschichte ist in meinen Augen einzigartig und originell, eine unglaubliche Mischung verschiedener Genres. Sie spielt weit, weit in einer Zukunft, in der London sich zu einem aufgeblähten Moloch von einer Stadt entwickelt hat, die komplett abgeschottet ist von der Außenwelt - dem lebensfeindlichen, gesetzlosen Niemandsland. Aber auch innerhalb der Mauern der Stadt ist das Leben keineswegs einfach und idyllisch, jedenfalls nicht für alle Bewohner...In gewisser Weise scheint die Menschheit einen gewaltigen Schritt rückwärts gemacht zu haben. Ich habe mich öfter an die Romane von Charles Dickens erinnert gefühlt, in denen er die Klassenunterschiede zur Zeit der Industrialisierung beschreibt, denn in "Niemandsland" herrschen ganz ähnliche Zustände!Da sind einmal die reichen Industriellen, die sich alles erlauben können und ihre Privilegien mit der harten Arbeit und dem Leid anderer Menschen erkaufen. Sie leben im grünen Kern der Stadt in großen Villen, und vor allem in sauberer Luft...Dann gibt es das Proletariat, die ausgebeuteten Arbeiter, die fast rechtlos sind. Sie leben in regelrechten Ghettos, in denen die Luft verpestet ist von den beißenden Dämpfen der Industrie. Es gibt noch nicht einmal Schulen für ihre Kinder, und es besteht keinerlei Hoffnung auf ein besseres Leben für die nächste Generation, denn in dieser Welt ist alles nach Erbfolge geregelt.Zuletzt gibt es noch die Watcher, die Leibwächter der Reichen, die irgendwo zwischen den beiden Klassen stehen. Sie werden dressiert wie Hunde, und ihnen wird alles genommen, was sie zu Individuen macht.Die Autorinnen beschreiben bildgewaltig und atmosphärisch diese bedrückende Welt der Zukunft, die abgeriegelten Städte, die Hoffnungslosigkeit der Armen und die Dekadenz der Reichen. Das Buch ist einfach wunderbar geschrieben, und dabei von der ersten bis zur letzten Seite spannend! Auch die Charaktere haben mir gut gefallen; sie sind alle sehr echt und ansprechend, und auf ihre jeweils eigene Art sympathisch.Jolette ist eine Wächterin, bei der die Gehirnwäsche anscheinend perfekt funktioniert hat. Der Kodex der Wächter irrt sich nie, ihre Schutzbefohlene ist ihr Lebensinhalt, und sie sieht sich nicht einmal als Mensch. Sie hat keine Freunde, keine Familie, keine Wünsche für die Zukunft....Aber dann trifft sie Cy, der zwar ebenfalls Wächter ist, aber den Dingen kritischer gegenübersteht. Zum ersten Mal weckt er in ihr Gefühle, die eindeutig menschlich sind. Mir war Cy sehr sympathisch, denn er ist nicht nur sehr intelligent, sondern auch sehr mitfühlend. Wenn er sieht, wie jemand leidet, will er eingreifen - ob das jetzt den Wünschen der Industriellen entspricht oder nicht.Die beiden entwickeln sich schnell zu einem guten Team, und ich fand sehr interessant, wie sich die Dynamik zwischen ihnen im Laufe des Buches verändert - und wie sie beide daran wachsen.Jolettes Schutzbefohlene Patience ist ein junges Mädchen, das verwöhnt im goldenen Käfig lebt. Aber im Laufe des Buches stellt sie sich als mutig und entschlossen heraus, und als herzensguter, liebenswerter Mensch.Vielleicht am interessantesten fand ich Lynn, eine junge Cupid. Die Cupids gelten als gewissenlose, sadistische Monster, die Kinder verschleppen, und tatsächlich scheinen viele von ihnen auch so zu sein... Aber Lynn wirkte auf mich menschlicher und komplexer, und ich hoffe sehr darauf, dass sie im zweiten Band eine größere Rolle spielen wird!Fazit:Charles Dickens trifft Ray Bradbury...? Die Autorinnen präsentieren uns hier eine durchdachte, glaubhafte Welt, in der Dystopie, Science Fiction und Fantasy sich die Hand reichen. Ich fand diese ungewöhnliche Mischung sehr ansprechend und originell!

  • Mellee Sharon Kal Sharons Bücherparadies
    2018-10-30 12:57

    Allein durch dieses schöne Cover bin ich auf diese Story aufmerksam geworden und bereute es keineswegs mir diese auf meinen E-reader geladen zu haben.Worum gehts?Jolette und Cy sind sogenannte Watcher. Sie tragen den "Watcher Chip" in sich, altern nicht und haben auch keinen Hunger und haben die Aufgabe Patience zu beschützen und verschwinden eines Tages aus London. Watcher bewachen generell die Kinder.Auf ihrer Reise lernen sie einige Gefahren aber auch neue Freunde kennen wie den mysteriösen Skinner. Doch wer ist er wirklich? Er führt sie ins Niemandsland und das, was sie dort erfahren, hätten sie niemals für möglich gehalten. Werden sie von der Regierung nur ausgetrickst und warum wird nach Patience gesucht? Ein rasanter Kampf ums Überleben beginnt und sie entdecken eine völlig neue Seite an sich...die Liebe...Meine Meinung:Der Einstieg in das Buch gelang mir richtig gut. Ich bemerkte schnell den tollen, flüssigen und vorallem verständlichen Schreibstil der Autorinnen! So dauerte es nicht lange, bis ich tief in der Geschichte drin war. Erzählt wurde aus zwei Sichten. Einmal aus der Sicht um Jolette und Cy und wie sie sich kennenlernten und was sie zusammen alles erlebten und dann gab es noch die Sicht der Cupids, die Kinderfänger. So konnte man in beide Sichten eintauchen und sich das Geschehen direkt vor Augen vorstellen. Leider gab es besonders am Anfang die ein oder andere Länge in dem Buch, bei welcher ich immer hoffte, dass die Geschichte endlich voran ging. Doch glücklicherweise waren das anfängliche, kurze Stellen des Buches, denn für ausreichend Spannung hatte man danach ebenfalls gesorgt. Was ich auch sehr interessant fand, war die Situation, in der Jolette und Cy auf Skinner trafen. Dieser wirkte die ganze Zeit dann sehr mysteriös auf mich. Ich wollte als Leser immer wissen, was es genau mit diesem Charakter auf sich hatte und was er mit ihnen vor hatte. Dies wurde dann ganz zum Schluss aufgeklärt und ließ mich aufatmen. Was ebenfalls viel in der Geschichte vorkam, waren ausreichend Actionelemente, die die Geschichte immer wieder so spannend machten, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Besonders als es sich dann dem Ende neigte, waren diese ausreichend vorhanden.Das Cover des Buches ist für mich ein absoluter Hingucker. Mit den schönen dunklen Lila und Pinktönen, den Wolken und der Stadt im Hintergrund wirkt es mystisch und einfach lesenswert. Zwischen Jolette und Cy entwickelte sich nach und nach eine zarte Liebesgeschichte, die hier zum Glück nur am Rande spielte und nicht in den Vordergrund geschoben wurde. Doch dies ist eine Liebe, die eigentlich nicht sein darf...Ich mochte beide Charaktere wirklich sehr. Sie wurden von den Autorinnen wunderbar detailreich beschrieben und sind mir im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Es war wirklich sehr mutig von ihnen, wie sie sich um Patience sorgten, Gefahren auf sich nahmen und ihren Job als "Watcher" ausführten. Aber auch Skinner war ein Charakter, der mich absolut von sich überzeugen konnte. Seine mystische Art und Weise und sein Vorhaben machten ihn einzigartig für mich. Ich freue mich jetzt einfach nur noch auf den 2. Teil der Niemandsland-Trilogie und hoffe, dass dieser nicht mehr lange auf sich warten lässt.Fazit:Wer also dunkle Dystopien oder Endzeitgeschichten mag, der liegt mit diesem Buch genau richtig! Es ist somit eine klare Buchempfehlung von mir!- Cover: 5/5- Story: 4/5- Charaktere: 5/5- Emotionen: 5/5- Schreibstil: 5/5Gesamt: 4/5 Palmen© Sharons Bücherparadies

  • Nenatie
    2018-11-09 10:31

    Inhalt:Die Welt hat sich verändert. Sie besteht aus großen Metropolen, die umgeben von Mauern sind, um die Städte von dem zu Trennen was außerhalb liegt. Außerhalb befindet sich das karge und unfruchtbare Niemandsland, wo Hunger und Armut regiert. In England ist nur eine Stadt geblieben, London. Die Gesellschaft besteht aus den Reichen Industriellen, den Armen Arbeitern und den Wachtern. Ewig junggebliebene deren Aufgabe es ist die Kinder der Industriellen zu schützen.Jo ist die Wachterin von Patience, eine Industriellentochter. Jos einzige Lebensaufgabe besteht darin, auf das Mädchen aufzupassen und sie zu beschützen. Eines Tages tauchen die Feinde direkt im Internat der Mädchens auf, Jo kann sie gerade noch vertreiben. Zur Hilfe kommt ihr dabei Cy, ebenfalls ein Wachter.Meinung:Wachter- Ewige Jugend bildet den Auftakt zu einer Trilogie.Die Geschichte finde ich sehr interessant. Die neue Welt war sehr gut beschrieben und auch gut durchdacht. Auch wenn hier wieder die Reichen auf der einen Seite, und die Armen unterdrückten auf der anderen Seite sind. Zwischendrin gibt es die Wachter, die weder glücklich noch unglücklich sind. Sie scheinen nur zum Schutz der besonderen Kinder zu existieren. Alles fand ich gut umgesetzt. Vor allem da sich hier bei den Armen trotzdem noch Hoffnung finden lässt.Zu keiner Zeit wird die Geschichte langweilig und es passieren doch einige unerwartete Wendungen, die die Spannung erhöhen. Es werden auch schöne kleine Details eingearbeitet, die die Geschichte authentischer wirken lassen und das Kopfkino wird angeregt. Was durch den bildhaften und flüssigen Schreibstil noch verstärkt wird. Eine gute Mischung aus Action, Dystopie und Liebesgeschichte.Die Charaktere waren alle gut ausgearbeitet und ich konnte mich gut in alle hineinversetzen. Auch wenn ich Jos Verhalten nicht immer ganz nachvollziehen konnte.An manchen Stellen fehlen dann aber doch ein bisschen die Hintergrundinformationen. Ich hoffe doch die Antworten darauf kommen in Band 2 :)

  • Ruby-Celtic
    2018-10-26 15:55

    Die Schreibweise der beiden Autorinnen ist unglaublich angenehm und das obwohl ja zwei Personen daran schreiben. Es ist alles flüssig gehalten und man kann sich die Gegenden, Personen und Wesen perfekt vorstellen. Ich konnte mich in die Geschichte mehr oder weniger fallen lassen und genießen.Erzählt wird die Geschichte von Jo, einer der Watcher und in ganz kleinen Teilen von einem Erzähler, welcher Lynn einer Cupido folgt. Die Sicht der Cupido ist immer mal wieder interessant, denn so erfährt man etwas mehr von der „Gegenseite“.Die Hauptcharaktere sind in diesem Buch unter anderem Jo, Patiance und Cy. Alles drei interessante Charaktere, die ihre Ecken und Kanten haben. Sie sind authentisch und man kann sich super vorstellen.Trotz das Jo und Cy wie „Roboter“ ausgebildet wurden, merkt man sehr schnell dass auch sie normale Menschen sind die Gefühle durchaus wahrnehmen können wenn auch nicht immer so richtig verstehen können. Wobei Cy hier Jo in einigem voraus ist. ;)Durch die verschiedenen Charaktere, auch die welche noch auftauchen, ist die Geschichte interessant gestaltet worden. Es hat seine humorvollen Stellen, aber auch die ruhigen und gefährlichen.Die eingebaute kleine Liebesgeschichte empfand ich als unglaublich süß gehalten, da sie so eine zarte Rose ist die nur sehr sehr langsam erblüht und trotz allem noch immer einen kleinen Knick hat. Total schockiert war ich zum Schluss des Buches, wie sich dies entwickelt....denn das hat mir ja so gar nicht gefallen und hoffe sehr, dass es hierfür noch eine andere Lösung gibt.Die Geschichte ist sehr schön gestaltet und wird strategisch durchgezogen. Ich konnte stets folgen und habe es unglaublich genossen die Welt, die Wesen und die rasante Jagd bzw. Flucht zu verfolgen.Mein Gesamtfazit:Die Idee der neuen Wesen namens Cupido, Watcher und einige andere fand ich erfrischend anders. Man hat in diesem ersten Band schon einiges erfahren und doch bleibt noch so unglaublich viel offen, dass ich sehr neugierig darauf bin wie es sich weiter entwickeln wird. :)

  • Jan (lost pages)
    2018-11-18 13:50

    Kurzmeinung:"Watcher" hat mich vor allem durch das hübsche Cover gelockt, aber auch inhaltlich habe ich mir einiges erhofft. Ich fand das Buch auch echt nicht schlecht, aber umgehauen hat es mich auch nicht gerade. Jolette ist mir zwar sehr sympathisch gewesen, jedoch habe ich nicht ganz verstanden, wie gerade Sie ein Watcher geworden ist. Ich empfand ihre Person oft ein wenig zurückhaltend und zögerlich, ja fast schon ein wenig weich und das hat für mich ins Bild einer Beschützerin überhaupt nicht gepasst. Dazu fand ich die Beziehung zu Cy ebenfalls ein wenig merkwürdig. Cy hat Jolette schon Ewigkeiten beobachtet und sie hat davon echt nichts mitbekommen? Dabei haben die Watcher doch schon besondere Fähigkeiten. Das hat alles nicht so wirklich glaubhaft gepasst für mich. Daneben konnte die Handlung aber mit einem schönen Spannungslevel punkten, ebenfalls mochte ich die "Flucht" quer durch Europa.

  • Ariadne
    2018-11-14 12:38

    Ich hätte dem Buch echt gern mehr Sterne gegeben, aber ich wüsste nicht recht warum. Die Welt und Story hat mich nicht gerade gefesselt und die Charaktere lassen auch ein bisschen was zu wünschen übrig, was eigentlich traurig ist, denn diese Art von Geschichte hätte alles, was mir sonst total gut gefällt...Mein bisher einziger Anreiz die Fortsetzung zu lesen wäre Skinner, der einzige Charakter, bei dem ich was "gefühlt" habe.

  • Sheerisans Bücheruniversum
    2018-11-16 07:56

    Meine Rezension zum ersten Band gibt es nun auf meinem Blog http://www.sheerisan.bplaced.net/2014...Freue mich auf eure Meinung :)

  • Maria von Riva | buchworte
    2018-10-24 10:38

    Die Idee ist spitze - die Umsetzung, mir, zu planlos. Mehr in der Rezension:http://fluesternderbuecher.blogspot.d...