Read Nirgendwo in Berlin by Beate Teresa Hanika Online

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Ein einsames Mädchen und ein weißer Hund in Berlin, ein Chatroom, eine neue Freundin - doch kaum hat Greta sie kennengelernt, ist sie schon wieder verschwunden. Ob sie irgendwo in dieser Stadt steckt? Und wer ist der geheimnisvolle Fremde, der sich im Chat mit jungen Mädchen anfreundet? In ihrem neuen Roman für Jugendliche entwirft die preisgekrönte Autorin Beate Teresa HaEin einsames Mädchen und ein weißer Hund in Berlin, ein Chatroom, eine neue Freundin - doch kaum hat Greta sie kennengelernt, ist sie schon wieder verschwunden. Ob sie irgendwo in dieser Stadt steckt? Und wer ist der geheimnisvolle Fremde, der sich im Chat mit jungen Mädchen anfreundet? In ihrem neuen Roman für Jugendliche entwirft die preisgekrönte Autorin Beate Teresa Hanika ein bekanntes Szenario neu. Auf der Suche nach der eigenen Identität, Freundschaft und einem mysteriösen Entführer muss ihre junge Heldin zahlreiche Hindernisse überwinden. Und was als Entwicklungsroman beginnt, endet in einem spannenden Krimi....

Title : Nirgendwo in Berlin
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ISBN : 9783596854059
Format Type : Hardcover
Number of Pages : 270 Pages
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Nirgendwo in Berlin Reviews

  • Kerstin
    2019-03-02 03:16

    Kurzbeschreibung:Neue Stadt, neue Freunde? Fehlanzeige.Berlin ist riesig, und Greta kennt hier niemanden. Es wird bestimmt gut, hat ihre Mutter ihr versprochen. Du wirst neue Freunde finden, und bis die Schule wieder anfängt, wirst du hier nicht mehr wegwollen. Aber die einzige Freundin, die Greta findet, trifft sie in einem Chat. Na super, dafür muss man ja wohl nicht nach Berlin ziehen, die kann ja sonst wo wohnen...Doch dann ist das Mädchen plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Und Greta hat das sichere Gefühl: Ihr ist etwas zugestoßen. Und zwar hier in der Nähe - irgendwo, nirgendwo in Berlin.Zur Autorin:Beate Teresa Hanika, geboren 1976 in Regensburg, ist Fotografin. Ab 1997 arbeitete sie mehrere Jahre als Model in verschiedenen europäischen Städten. Bereits seit ihrem zehnten Lebensjahr schreibt sie Geschichten und Gedichte. Sie lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort in der Nähe von Regensburg. Ihr erster Roman "Rotkäppchen muss weinen" wurde u.a. mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis, dem Bayerischen Kunstförderpreis und dem Hans-im-Glück-Preis ausgezeichnet und für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Außerdem ist bei den Fischer Verlagen ihr Roman "Erzähl mir von der Liebe" erschienen.Rezension:Die 15-jährige Greta zieht nach der Trennung ihrer Eltern mit ihrer Mutter vom beschaulichen Land in die Metropole Berlin, wo ihre Mutter eine Stellung als Zeitungsredakteurin gefunden hat. Da noch Sommerferien sind, langweilt sich Greta recht schnell. Ihr fehlen ihre Freunde und neue zu finden ist gar nicht so einfach. Bald lernt sie die 13-jährige Cindy kennen, die im gleichen Haus wohnt und für ihr Leben gerne chattet.Durch Cindy animiert, meldet auch Greta sich im Chatroom an und lernt dort Pampolina kennen, ein Mädchen, dessen Eltern sich auch gerade getrennt haben. Die beiden "freunden" sich an, denn sie haben viele Gemeinsamkeiten. Doch dann meldet sich Pampolina auf einmal nicht mehr, nachdem sie sich mit einem Fremden, den sie im Chat kennengelernt hat, treffen wollte. Greta kommt der Verdacht, dass ihr etwas zugestoßen sein muss und versucht zusammen mit Cindy herauszufinden, was mit Pampolina geschehen ist...Mit "Nirgendwo in Berlin" ist Beate Teresa Hanika mit ihrem dritten Roman ein spannendes und zeitgleich auch tiefgründiges Jugendbuch gelungen. Erzählt wird es aus der Ich-Perspektive von Greta in Gegenwartsform. In Greta kann sich der Leser sofort hineinversetzen, ihre Gefühls- und Gedankenwelt sind authentisch dem Alter entsprechend geschildert und man fühlt mit ihr, wenn sie wehmütig an ihre Freunde zurückdenkt und sich von der Mutter alleingelassen fühlt, die ganz in ihrem neuen Beruf aufgeht.Gretas Sichtweise und Erzählung wird unterbrochen von kurzen, meist nur eine Seite langen Kapiteln, die von einem gewissen Parzival handeln, der sehr mysteriös und unheimlich erscheint. Leider war mir nur allzu schnell klar, wer hinter Parzival steckt. Das trübte zwar die Spannung ein wenig, doch nichtsdestotrotz hat mir "Nirgendwo in Berlin" gut gefallen, zumal das Buch noch mit einem Ende aufwartet, das Gänsehaut bereitet. Auch versteht es die Autorin wieder einmal, Gefühle und Sehnsüchte der Protagonistin gekonnt zu schildern, ohne in einer gewissen Kitschigkeit zu enden."Nirgendwo in Berlin" ist ein Roman, der Spannung und die Gefühls- und Gedankenwelt und den Alltag eines 15-jährigen Mädchens, das sich in eine neue Umgebung eingliedern und neue Freunde finden möchte, authentisch und glaubhaft miteinander verwebt. Beate Teresa Hanika ist für mich eine nach wie vor lesenswerte junge Autorin, deren Bücher ich uneingeschränkt weiterempfehlen möchte.Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover ist in drei verschiedenen Farbtönen, weiss, einem hellen blau und grün gehalten. Im Hintergrund ist die hellblaue Silhouette von Berlin mit dem Fernsehturm am Alexanderplatz zu sehen, im Vordergrund ein Mädchen, das die Augen geschlossen hat.Fazit: Mit "Nirgendwo in Berlin" hat es Beate Teresa Hanika geschafft, eine glaubwürdige Mischung aus Jugendkrimi und Alltag eines 15-jährigen Mädchens zu schildern, mit dem sich vor allem weibliche junge Leserinnen gut unterhalten fühlen werden.

  • Buchdoktor
    2019-03-15 00:26

    Berlin Prenzlauer Berg, Altbau, 4. Stock. Irgendwo hinter den Bahngleisen war früher eimal die Mauer. Greta hat noch Ferien und langweilt sich endlos, wenn sie sich nicht gerade um Boxer Buster kümmert. Moa, Gretas Mutter, ist völlig davon in Anspruch genommen, wieder im Beruf Fuß zu fassen. Als Gretas Eltern sich trennten, blieb der Fünfzehnjährigen nichts anderes übrig als mit ihrer Mutter nach Berlin zu ziehen. Wenn der Vater einen Streit um das Sorgerecht angezettelt hätte, wüsste Greta wenigstens, dass sie ihm nicht egal ist!In der Wohnung unter Greta und Moa wohnen Cindy und ihr allein erziehender Vater. Das magere Geschöpf ist jung genug, um für Greta eher eine Belästigung zu sein. Im Dachgeschoss haust Mikesch mit seinem gesetzlichen Betreuer Konrad. Von dem Geld, das das Jugendamt für die Betreuung von Konrad zahlt, leben beide Männer. Konrad soll vorher in einem Heim für schwer erziehbare Jugendliche gelebt haben. Dem punkig aussehenden Typen möchte man lieber nicht allein im Treppenhaus begegnen. Cindy verbringt die meiste Zeit in Chat-Foren, sie nennt sich dort "Püppchen". Gretas neue Bekanntschaft verkündet selbstkritisch "Ich chatte, weil ich allen egal bin und ich mir im Chat jeden Tag neu aussuchen kann, wer ich sein will." Greta entdeckt, dass Püppchen als angeblich Fünfzehnjährige im Chat-Room über intime Dinge spricht, an die Greta noch nicht einmal denkt. Immer wieder versuchen männliche Chat-Teilnehmer, sich im realen Leben mit sehr jungen Mädchen aus dem Chat zu verabreden. Von einem der Typen weiß man, dass er über vierzig ist. Cindy gibt sich abgeklärt: dass man sich mit Chat-Partnern nicht trifft, ist doch wohl klar. "Pampolina" wird Gretas Vertraute im Chat. Als das Mädchen sich nach einer begeisterten Meldung über ihre neue Chat-Bekanntschaft nicht mehr meldet, wartet Greta besorgt auf ein Lebenszeichen von Pampolina.In Moas Redaktion geht die Meldung vom Verschwinden eines Mädchens ein; zum ersten Mal seit dem Umzug interessiert Moa sich mit schlechtem Gewissen dafür, was ihre Tochter tagsüber treibt. Greta teilt ihre Sorgen um Pampolina nur mit Cindy. Könnte die vermisste Paulina Gretas Chat-Partnerin sein? Ohne Wissen der Eltern ermitteln Cindy und Greta auf eigene Faust, welche Chat-Kontakte Pampolina hatte. Unheimlich findet besonders Cindy "Parzival", der verdächtig gut über die Lebensumstände der anderen im Chat informiert wirkt. Die Ereignisse überschlagen sich; der Moment, sich Erwachsenen anzuvertrauen, scheint für die Mädchen verpasst zu sein. Wie die ungleichen Freundinnen außerhalb der virtuellen Welt den Kampf gegen einen äußerst gefährlichen Gegner aufnehmen, liest sich spannend wie ein Krimi, der einem beim Lesen die Haare auf den Unterarmen senkrecht stehen lässt.Für Greta ist das Thema Chatten neu, es hatte sie bisher nicht sonderlich interessiert. Erst Cindy bringt die Ältere auf die Idee, dass im Chat nicht alles Gold sein könnte, was glänzt. Die aus der Not entstandene Freundschaft zwischen Greta und Cindy hat mich mit ihren Höhen und Tiefen gefesselt und mit den Mädchen mitfiebern lassen. Glaubwürdig und äußerst sensibel beschreibt die Autorin die Entfremdung zwischen Greta und ihrer Mutter und auch der Anspruch Moas auf persönliches Glück wird verständlich. Verpackt in eine aufregende Handlung werden im Buch Strategien älterer Männer deutlich, die in Chat-Rooms mit aufgesetzem Verständnis Kontakte zu sehr jungen Mädchen knüpfen.Wie in Rotkäppchen muss weinen schafft Beate Teresa Hanika in ihrem dritten Jugendroman mit Greta und Cindy wieder sehr differenziert und behutsam gezeichnete Figuren, deren Erlebnisse die Leser des Buchs nicht so bald wieder loslassen werden. Ich hoffe, Sie werden Greta und Cindy ebenso gern mögen wie ich!

  • AuroraFitzrovia
    2019-03-11 00:34

    Hmm. 2.5-3 schätze ich...